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26.03.2017 - 12:04
In diesem Wohnhaus wurde die Leiche der 43-Jährigen gefunden.
Foto: Klemens Groh

43- Jährige erstochen: Sohn unter Mordverdacht

20.09.2014, 13:58
Jene Frau, die am Donnerstagabend tot in einer Bettzeuglade in ihrer Wohnung im niederösterreichischen Strasshof an der Nordbahn entdeckt wurde, soll von ihrem Sohn erstochen worden sein. Er soll die 43-Jährige im Zeitraum zwischen Ende August und 8. September durch zahlreiche Messerstiche getötet haben und ist seitdem flüchtig.

Von Sabine W. war seit Ende August kein Lebenszeichen zu vernehmen. Daher alarmierte ihre Schwester am Donnerstagabend die Polizei. Diese öffnete daraufhin die Wohnungstür der 43- Jährigen in einem Mehrparteienwohnhaus und machte die schockierende Entdeckung. Der leblose Körper, der in Decken und Plastik gehüllt war, dürfte schon seit mehreren Wochen in der Wohnung gelegen sein. In den Räumlichkeiten stank es nach starker Verwesung.

Um Todesursache und Todeszeitpunkt herauszufinden, ordnete die Staatsanwaltschaft Korneuburg eine Obduktion der Leiche an. Wie die "Krone" erfuhr, soll die Frau durch zahlreiche Messerstiche getötet worden sein. Unter Mordverdacht steht ihr 22- jähriger Sohn. Der Mann gilt als flüchtig, ein internationaler Haftbefehl wurde erlassen.

Verdächtiger löste sein Bankkonto auf

Den Ermittlungen des Landeskriminalamts zufolge hatte er am 8. September sein Bankkonto aufgelöst. In der gemeinsamen Wohnung fanden sich keine persönlichen Gegenstände des 22- Jährigen, auch sämtliche Kleidungsstücke des jungen Mannes fehlten. Am Gelände des Flughafens Wien in Schwechat wurde der auf die Mutter angemeldete Pkw sichergestellt, wo der Wagen seit dem selben Tag geparkt war.

Bürgermeister Ludwig Deltl sprach von einem bedauerlichen Verbrechen, das Polizei und Justiz aufklären würden. Sein Mitgefühl gelte den Hinterbliebenen. Er habe die Familie nicht gekannt und zuvor auch von keinerlei Schwierigkeiten oder Auffälligkeiten gehört.

Der Verdächtige ist 180 Zentimeter groß, hat blaue Augen und kurzes brünettes Haar.

Sachdienliche Hinweise werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133- 30 3333 erbeten.

20.09.2014, 13:58
AG/red
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