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04.12.2016 - 22:57
Foto: Christian Jauschowetz, thinkstockphotos.de (Symbolbild)

16- Jähriger mit vier Promille ins Spital gebracht

10.02.2015, 10:03
Ganz schlimmer Fall von Komasaufen in der Steiermark: Ein 16-Jähriger wurde nach einem Alkoholexzess am vergangenen Wochenende mit nicht weniger als vier Promille ins Krankenhaus eingeliefert. Zuvor hatte der Jugendliche auf einem Konzert gefeiert, anschließend ging die Party mit Whiskey in einem Privathaus weiter. Am Dienstag befand sich der Bursche wieder auf dem Weg der Besserung.

Mit dem Alkohol definitiv übertrieben hat es der 16- Jährige in der Nacht auf Sonntag im steirischen Fehring: Schon beim Besuch eines Konzerts soll Hochprozentiges geflossen sein. Laut Polizei habe der Großvater aber, als er den Jugendlichen dort abholte, nichts vom übermäßigen Alkoholkonsum seines Enkels bemerkt.

Flasche Whiskey alleine geleert?

Deswegen brachte er ihn ohne Bedenken zur Geburtstagsfeier eines befreundeten Mädchens. Im Haus dürfte es der junge Mann aber noch weiter getrieben haben. Was genau er getrunken hat, muss noch ermittelt werden, möglicherweise hat er aber eine Flasche Whiskey ganz alleine geleert. Kein Wunder also, dass sein Zustand plötzlich kritisch geworden ist. Die Mutter des Mädchens, die erst später nach Hause gekommen war, erkannte das und alarmierte die Einsatzkräfte.

Der junge Steirer wurde in die Kinderklinik des Landeskrankenhauses Graz eingeliefert und sofort in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Sein behandelnder Arzt Siegfried Rödl äußerte sich kurz danach zuversichtlich: "Er ist mit großer Wahrscheinlichkeit über den Berg. Der Konsum war beträchtlich, mit vier Promille ist er im oberen Bereich gelegen."

Wieder erwacht und ansprechbar

Am Dienstag erwachte der 16- Jährige schließlich aus dem künstlichen Tiefschlaf. Laut Angaben des LKH Graz sei er wieder ansprechbar und dürfte wohl ohne bleibende Schäden davongekommen sein. Der Bursch hatte aber großes Glück: Er hatte Erbrochenes eingeatmet und wäre daran fast erstickt: "Die Folge ist jetzt eine Lungenentzündung", so der behandelnde Arzt.

Der Fall dürfte jedenfalls noch ein Nachspiel haben. So soll genau geklärt werden, wo sich der Bursche seinen schweren Rausch tatsächlich angetrunken hatte. Zudem stellt sich laut Polizei die Frage, ob früh genug Hilfe geholt wurde.

10.02.2015, 10:03
Monika Krisper, Kronen Zeitung/red/AG
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