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23.08.2017 - 21:44
Foto: APA/WERNER KERSCHBAUMMAYR

Zweiter Toter nach Fahrerflucht- Unfall in OÖ

10.12.2013, 08:31
Ein Weihnachtsfest voll Wut und Trauer steht Margarete Haslinger (63) aus Gramastetten in Oberösterreich bevor - denn ihr Mann Josef (72) ist fünf Monate nach einem Fahrerflucht-Unfall in seiner Heimatgemeinde seinen Verletzungen erlegen. Ein 49-jähriger Linzer war bei dem Unglück am 12. Juli sofort ums Leben gekommen. Der Unfallverursacher wurde bisher nicht gefunden.

"Er hat einfach zu viele Verletzungen gehabt. Nach den Operationen und den Narkosen ist er nicht mehr geworden. Wenigstens haben wir ihn von der Intensivstation mit nach Hause nehmen dürfen. Nach dreieinhalb Wochen ist er daheim gestorben", berichtet Margarete Haslinger traurig. Am Donnerstag fand die Verabschiedungsfeier im Urnenhain in Linz- Urfahr statt.

"Wir wissen noch nicht, wie wir das schaffen sollen"

Haslinger: "Unser Dank gilt Primar Hans Gombotz und der ganzen Station im AKH, die sich vorbildlich um ihn gekümmert haben. Aber der Verlust trifft uns alle so schwer. Die Kinder und die Enkel haben meinen Mann richtig vergöttert. Sie leiden aufs Furchtbarste. Und jetzt steht schon der Heilige Abend vor der Tür. Wir wissen noch nicht, wie wir das schaffen sollen. Noch dazu ist vor zwei Jahren mein Sohn nach einer Magen- OP gestorben."

Bei dem Unfall hatte ein Lenker in Gramastetten riskant überholt und damit die Karambolage von Ahmad Vaezi (49) aus Linz und Josef Haslinger verursacht. Drei Zeugen hatten ein Rohrbacher Kennzeichen gesehen - doch trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der fahrerflüchtige Lenker bisher nicht eruiert werden.

"Verkehrsrowdy hat zwei Menschenleben auf dem Gewissen"

Die wütende Witwe klagt an: "Der Verkehrsrowdy, der Fahrerflucht begangen hat mit seinem Touareg, der hat zwei Menschenleben auf dem Gewissen! Sicher, es kann schnell einmal was passieren. Aber dann nicht stehen bleiben, sondern einfach weiterfahren und sich dann nicht einmal mehr melden - das geht nicht!"

10.12.2013, 08:31
Christoph Gantner, Kronen Zeitung
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