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23.08.2017 - 17:34
Foto: Chris Koller

Zu viele Ausländer machen den Eltern Sorgen

05.07.2008, 19:38
Der hohe Anteil an schlecht oder gar nicht Deutsch sprechenden Ausländerkindern in den Schulen macht immer mehr Oberösterreichern Sorgen. Bei der Bildungsumfrage des Landes nannten 71 Prozent der befragten Eltern dieses Problem an erster Stelle. Landeshauptmann Josef Pühringer will gegensteuern, setzt auf Integration. Was die Schüler in den Ferien so machen, erzählen Lukas und Nina - einfach auf die Fotos klicken!

Wie sehr den Eltern die mühsame Situation in vielen Klassenzimmern am Herzen liegt, zeigt auch ein weiterer Umfragewert: 73 Prozent wünschen sich eine Überprüfung der Deutschkenntnisse von ausländischen Kindern vor deren Einschulung. Nur ein  Reformvorschlag findet noch mehr Zustimmung:83 Prozent der Eltern wollen eine Verkleinerung der Schüleranzahl auf maximal 25 Schüler, die von der Politik freilich bereits umgesetzt wird. Ganz am Ende der Wunschliste steht die Einführung einer Gesamtschule für alle 14- Jährigen anstelle der Hauptschule und der Gymnasien. Nur 15 Prozent der 1025 Befragten erwärmen sich dafür.

Als Stärke des Schulsystems sieht ein Viertel der Oberösterreicher das sehr gute Ausbildungsangebot an. Aber 45 Prozent machten keine Angaben…

Schulreferent LH Josef Pühringer nimmt die Angst der Eltern vor Zuwandererkindern ernst: „Wir müssen alle Integrationsbemühungen verstärken.“ Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer schießt sich auf die Aufhebung der Schulsprengelpflicht im „roten“ Linz ein: „Es bilden sich Schulen, wo vorwiegend Österreicher sind - in anderen sind nur Ausländerkinder.“

Zeugnisdaten zum Schulschluss gibt’s auch: Die 62.200 Volksschüler bekamen 365 „Fleck“ und 294.472 Einser. Hauptschüler kassierten 3758 Fünfer und 274.483 „Sehr gut“, 83% können höhere Schulen besuchen.

Foto: Chris Koller

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