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22.08.2017 - 07:39
Foto: APA/Barbara Gindl

Wie Schamanen eine Todesstrecke heilen wollen

21.12.2009, 01:00
Der grauenhafte Tod eines 20-Jährigen aus Tiefgraben in seinem brennenden Auto ist nur einer von vielen tragischen Unfällen auf der Todesstrecke von Zell am Moos gewesen. Bürgermeister Wilhelm Langwallner ist bereits ziemlich verzweifelt - sogar Schamanen haben schon erfolglos die Strecke zu "heilen" versucht.

Vor zwei Jahren sind innerhalb von nur sechs Wochen drei junge Menschen auf diesem Straßenstück gestorben, jetzt verbrannte ein Bursch nach einem Frontalunfall in seinem Auto.

"Krone": Es ist nicht der erste Unfall...
Wilhelm Langwallner: Wir sind alle tief betroffen, weil der Verunglückte aus dem Nachbarort stammt. Wir wissen wirklich nicht mehr, was wir noch machen sollen. Wir haben das Bankett extra mit Rüttelplatten verstärken lassen, seit Jahren gibt es dort eine 80er Beschränkung. Es hat alles nichts genützt.

"Krone": Ist die Strecke schwierig?
Langwallner: Eigentlich nicht. Es ist eine langgezogene Kurve. Aber die Straße hängt etwas. Und bei dem letzten Unfall waren sehr widrige Verhältnisse. Es war ziemlich rutschig. Man darf dort auch nicht zu schnell fahren.

"Krone": Sie haben wirklich schon alles versucht, um den Ursachen für die unheimliche Serie von Verkehrsunfällen auf die Spur zu kommen . . .
Langwallner: Wir hatten schon alle Verkehrsexperten bei uns, aber die konnten auch nichts mehr verbessern. Und ein Radioästhet, so eine Art Schamane, war auch schon da. Er hat alles genau untersucht und dann gemeint, dass sich dort Wasserstrahlen kreuzen oder die Strahlungen von der Luftüberwachung am Kolomansberg etwas ausmachen. Geholfen hat alles überhaupt nichts. Es ist wirklich so, als ob diese Straße verhext wäre.

Viele schwere Unfälle haben sich am Wochenende in Oberösterreich ereignet - mehr dazu in der Infobox!

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