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24.09.2017 - 22:09
Für die malerische Landschaft haben die Extremradler beim Race Around Austria keinen Blick.
Foto: Felix Roittner

Wer viel schläft, hat schon verloren!

Das Race Around Austria mit dem Start- und Zielort St. Georgen im Attergau: 2.200 Kilometer und 30.000 Höhenmeter - auch wenn Österreichs Extrembiker Nr. 1 Christoph Strasser verletzungsbedingt ausfällt, gibt es auch heuer wieder genug Ultracycler, die sich ab heute die "Schinderei der Extreme" entlang der österreichischen Grenzstraßen antun.

"Nur die, die riskieren, zu weit zu gehen, können eventuell herausfinden, wie weit man gehen kann", hat Literaturnobelpreisträger Thomas Stearns Eliot einmal gesagt. Im Grunde ist damit der Antrieb all jener Herren erklärt, die sich ab heute - die Damen bereits seit gestern Abend - Europas härtestem Radrennen, dem Race Around Austria, stellen.

"Verrückte" oder "Übermenschen"
Die einen halten sie für schlichtweg verrückt, die anderen für faszinierende Übermenschen. Die Extremradler, die die 2200 km lange Strecke - vom Start- und Zielort St. Georgen im Attergau im Uhrzeigersinn rund um Österreich - in lediglich vier Tagen bewältigen wollen. Ihre Ernährung in diesen 96 Stunden erfolgt flüssig. Längere Schlafpausen: Fehlanzeige! Den Topfahrern reichen kurze Powernaps und nicht mehr als insgesamt 60 Minuten Schlaf. Denn in der Regel gilt: Wer schläft, verliert!

Stehzeiten vermeiden
Der Deutsche Markus Hager, der Vorjahres- Dritte, erklärt: "Am wichtigsten ist, zu langes Stehen zu vermeiden." Ging seine Rennvorbereitung nach intensiver Rennanalyse des Vorjahres deshalb in diese Richtung: "Fahrerisch kannst du dich selten verbessern, versuchst du eher die Stillstandszeiten runterzuschrauben!" Heißt: Die wenigen Pausen geschickt planen, Abläufe wie umziehen oder Radwechsel perfektionieren.

Der kleine "Bruder" des Race Around Austria, die 560km lange Challenge um Oberösterreich startet übrigens morgen ab 15 Uhr.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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