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21.08.2017 - 22:17
Foto: Chris Koller

Weiter Ringen um die Linzer Eisenbahnbrücke

25.01.2011, 01:00
Ende 2012 wird die baufällige Eisenbahnbrücke in Linz für den Pkw-Verkehr gesperrt. Die Verhandlungen um die Zukunft der Brücke laufen derzeit auf Hochtouren. Während ÖBB und Stadt mit der Verbreiterung der Eisenbahnbrücke und dem Erhalt der denkmalgeschützten Elemente liebäugeln, wollen sich Denkmalschutz-Vertreter mit dieser Lösung nicht zufriedengeben.

Die Lösung wird in den laufenden Gesprächen als Favorit für den Brückeneigentümer ÖBB gehandelt: Während denkmalgeschützte Elemente wie die Seitenteile aus Eisen erhalten bleiben, werden Tragwerkskonstruktion und Unterbau der Brücke komplett erneuert und von zwölf auf 26 Meter verbreitert, um künftig neben Auto- , Rad- und Fußgängerverkehr auch Straßenbahnen und Eisenbahnen wie die City- S-Bahn über die Donau führen zu können.

Auch die Stadt Linz steht dieser Lösung positiv gegenüber: "Am Erscheinungsbild der Eisenbahnbrücke würde sich nichts ändern, der Unterbau würde dann natürlich nicht mehr aus Eisen gemacht werden, das verrosten kann", betont SPÖ- Verkehrsreferent Klaus Luger, der bei dieser Lösung allerdings auch von der teuersten Variante spricht.

"Brücke muss vollständig erhalten bleiben"

Der Haken an der Sache: Das Denkmalamt muss dieser Lösung zustimmen. Und danach sieht es zumindest derzeit nicht aus. "Wir sind mit dieser Variante, nur Teile der Brücke zu verwenden, nicht glücklich. Man bräuchte sogar neue Zwischenverstrebungen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass wir dem zustimmen. Denkmalgeschützt ist für uns ja die Brücke selbst", betont Richard Wittasek, Leiter der Abteilung Technische Denkmäler, der selbst am Verhandlungstisch sitzt. 

Für die Denkmalschützer steht deshalb an oberster Stelle der Verhandlungen, die Brücke in ihrer jetzigen Bauweise zu sanieren und auch erhalten zu können.

von Jürgen Affenzeller, "OÖ Krone"

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