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22.08.2017 - 17:52
Foto: laumat.at

Vier Autos in Haus gekracht - Land verspricht Abhilfe

05.12.2010, 07:34
Viermal sind Autos gegen eine Wand ihres Hauses in Stadl-Paura gekracht. "Man traut sich da ja schon nicht mehr wohnen", verzweifelten Josefine Achleitner und ihr Ehemann Franz. Nach Intervention der "Krone" gab's nun aber bereits einen Lokalaugenschein und Zusicherung auf Abhilfe mit einer Schutzmauer.

"Krone": Frau Achleitner, Sie und Ihr Ehemann waren schon ziemlich zermürbt, weil Ihr Haus in den vergangenen Jahren mehrmals von verunglückten Autos ramponiert worden ist.
Josefine Achleitner: Insgesamt schon viermal, seit wir hier wohnen. Bei den letzten beiden Fällen, am Faschingssamstag im Vorjahr und heuer am 31. Oktober, war mein jetzt vierjähriges Enkerl dabei. Das traut sich ja schon bald nicht mehr auf Besuch kommen.

"Krone": Das war sicher jedes Mal ein Riesenschock.
Achleitner: Ja, als diesmal das Auto in die Küchenwand gekracht ist, war es, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Aber wir haben bisher zumindest immer das Glück gehabt, dass von uns wenigstens niemand verletzt worden ist.

"Krone": Jetzt dürfte es aber endlich bald Abhilfe geben, der Horror ein Ende haben.
Achleitner: Uns hat man immer hin und her geschickt, keiner war zuständig. Die Gemeinde nicht, weil es eine Landesstraße ist und auch das Land nicht. Der Anruf der "Krone" bei Landeshauptmann- Vize Franz Hiesl hat aber geholfen: Es gab bereits einen Lokalaugenschein mit Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft und Landesregierung und dabei die Zusicherung, dass eine Schutzwand errichtet wird. Dann wird's in unserem Haus endlich sicherer.

"Krone": Es gab inzwischen in Oberösterreich vier ähnliche Fälle.
Achleitner: Da haben wir mit den Hausbesitzern wirklich sehr mitgefühlt.

Interview: Johann Haginger, "OÖ Krone"

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