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18.08.2017 - 22:08
Foto: AP (Symbolbild)

Vater von 17- Jährigem vermutet Verbrechen

29.08.2012, 09:30
Der Vater eines 17-jährigen Oberösterreichers, der von einem Balkon eines Hotels in Mallorca in den Tod gestürzt war, hat laut Staastanwaltschaft Ried jetzt Strafanzeige gegen unbekannt erstattet. Der Mann glaubt nicht an einen Unfall seines Sohnes aus Übermut und vermutet ein Verbrechen. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch allerdings erklärte, werde es keine Ermittlungen geben - die Kompetenz reiche in dem Fall nicht aus.

Gemeinsam mit Freunden war der junge Innviertler nach Mallorca gereist. "Ich hab' den Burschen den Urlaub geschenkt, sie sollten vier Tage ihren Spaß haben. Doch nach neun Stunden war Andreas tot", so der gebrochene Vater im Gespräch mit der "Krone". Die Eltern zweifeln an der Unfalltheorie der spanischen Behörden. "Die haben nicht einmal ermittelt, in welchem Zimmer der Andreas gewohnt hat."

Handy nach Todessturz in Verwendung

Daraufhin reisten die Eltern selbst nach Mallorca und stellten Nachforschungen an. Dabei stellte sich heraus, dass der Bursche gar nicht in jenem Hotel gewohnt hatte, in dem es dann zu dem tödlichen Sturz beim Balkonklettern gekommen sein soll.

Auch weitere Ungereimtheiten deckten die Eltern auf: So sei vom Handy des Sohnes Stunden nach seinem Tod eine hohe Summe vertelefoniert worden, aus seinem Portemonnaie hätten über 250 Euro gefehlt, fasste der Vater zusammen. Er hegt nun den Verdacht, dass dem Teenager K.- o.- Tropfen verabreicht worden seien.

Staatsanwaltschaft ermittelt vorerst nicht

Die Anzeige sei auch an das Landeskriminalamt, das Außenministerium und die Österreichische Botschaft adressiert gewesen, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Ried, Alois Ebner. Es werde allerdings keine Auslandsermittlungen geben. Dazu habe sie gar keine Kompetenz. Ebner rechnet aber damit, dass es einen "Auslandsschriftverkehr" geben werde. Es werde auch bei der österreichischen Botschaft in Spanien nachgefragt, was in dem Fall getan werde.

29.08.2012, 09:30
AG/Kronen Zeitung/red
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