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25.09.2017 - 17:51
Foto: APA

Unterlagen zur Wiedereinreise sind unvollständig

10.11.2010, 10:27
Für die Familie Zogaj heißt es weiter abwarten. Die Rückkehr von Arigona, ihrer Mutter und den zwei Geschwistern verzögert sich. Der Antrag auf Wiedereinreise liegt zwar bereits bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft (BH) Vöcklabruck, allerdings fehlen noch einige Unterlagen.

Ein Verbesserungsauftrag sei an den Rechtsvertreter der Familie, Anwalt Helmut Blum, ergangen. Dieser und die Volkshilfe besorgen die fehlenden Papiere. Die Unterlagen würden noch diese Woche bei der BH landen, bestätigte Walter Deil von der Volkshilfe. Dann solle das Verfahren zügig abgeschlossen werden. Die Entscheidung, ob die Familie ein Visum erhält oder nicht, treffe allein die BH Vöcklabruck, hieß es aus dem Büro des zuständigen Landeshauptmann- Stellvertreters Josef Ackerl (SPÖ).

Bei den Dokumenten gehe es um Kleinigkeiten, die organisiert werden oder schon besorgt worden sind. Manchmal gebe es auch unterschiedliche Auffassungen über Bestätigungen. "Da kann es sein, dass das eine oder andere nicht so ist, wie die Behörde sich das vorstellt", erklärte Deil. Sie verlange etwa einen Mietvertrag, eine schriftliche Zusage des Quartiergebers reiche nicht aus.

Warten auf Visa

Nurije Zogaj und ihre Kinder Albin, Albona und Arigona könnten einstweilen nicht tun, außer im Kosovo zu warten, sagte Deil. Sollten die Anträge positiv erledigt werden, stellt die Botschaft in Skopje die Visa der Familie aus, die Mitte Juli in den Kosovo ausreisen musste, weil ihr kein Bleiberecht in Österreich gewährt wurde. Damit können sie wieder nach Österreich einreisen.

Die Familie Zogaj hatte sich während des Jahre dauernden Asylverfahrens in Frankenburg integriert. Ende September 2007 wurde die Familie abgeschoben - mit Ausnahme von Arigona Zogaj, die vorübergehend untertauchte, und ihrer Mutter. Nach ihrem Wiederauftauchen war der damals 15- jährigen Arigona, ihrer Mutter und den zwei später wieder nach Österreich zurückgekommenen minderjährigen Geschwistern der Aufenthalt bis zum heurigen Schulschluss gestattet worden.

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