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20.08.2017 - 00:45
Foto: APA/dpa/Jens Wolf (Symbolbild)

Uneinsichtiger Narkosepatient baut Autounfall

13.02.2013, 09:43
Allen ärztlichen Warnungen zum Trotz hat sich am Dienstag ein 45-Jähriger in Oberösterreich nach einer Narkose hinter das Steuer seines Wagens gesetzt und nur wenig später einen Unfall gebaut. Der Mann geriet in den Gegenverkehr, streifte eine Mauer und fuhr dann weiter. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der uneinsichtige 45-Jährige wurde angezeigt.

Dem Mann war am Vormittag im Zuge einer Untersuchung vom Arzt das Narkosemittel verabreicht worden. Der Mediziner warnte den 45- Jährigen noch eingehend, nicht mit dem Auto nach Hause zu fahren, sondern sich um eine andere Möglichkeit zu bemühen. Doch der Oberösterreicher glaubte offenbar, es besser zu wissen, ignorierte den Rat des Arztes und setzte sich gegen 10.45 Uhr hinter das Steuer seines Autos.

Lenker steuerte in den Gegenverkehr

Es kam, wie es kommen musste: Als der Narkosepatient im Stadtgebiet von Braunau unterwegs war, zeigte sich die völlig unterschätzte Beeinträchtigung durch das Medikament. Der Oberösterreicher konnte die Spur nicht mehr halten, kam nach links von der Fahrbahn ab und geriet in den Gegenverkehr. Am linken Straßenrand touchierte er eine Mauer, schrammte an dieser einige Meter entlang und fuhr dann einfach weiter.

Wie durch ein Wunder wurde bei dem gefährlichen Vorfall niemand verletzt, obwohl es sich laut Polizei um eine ansonst viel befahrene Straße handelt.

Weiterfahrt sofort untersagt

Wenig später konnte der Oberösterreicher von den Beamten angehalten werden. Ein Alkotest verlief zwar negativ, der Amtsarzt stellte aber fest, dass der Mann durch das Arzneimittel stark beeinträchtigt und damit alles andere als fahrtüchtig war. Dem 45- Jährigen wurde die Weiterfahrt sofort untersagt, zudem wurde er angezeigt.

13.02.2013, 09:43
red/AG
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