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21.09.2017 - 17:45
Der angefahrene Vater und der Autolenker mussten ins Spital.
Foto: fotokerschi

Sohn (17) schlug Autolenker spitalsreif

14.01.2017, 22:06

Obwohl die Ampel Rot zeigte, ging ein 40- jähriger Linzer mit seinem 17- jährigen Sohn auf einem Zebrastreifen über eine Straße in ihrer Heimatstadt. In diesem Moment kam allerdings ein 39- jähriger Autofahrer. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung fuhr dieser den Vater nieder, verletzte ihn erheblich. Da sah der junge Bursch rot und prügelte den Autofahrer mit seinen Fäusten spitalsreif.

Der folgenschwere Unfall passierte am Freitag gegen 23.40 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt war ein Einheimischer mit seinem Wagen auf der Lastenstraße unterwegs und wollte dann die Franckstraße in Richtung Liebigstraße überqueren.  Zur gleichen Zeit wollten jedoch ein 40- jähriger Schlosser und sein Sohn - beide ebenfalls aus Linz - einen Schutzweg auf der Liebigstraße queren.

Zusammenstoß war nicht zu verhindern

Wie einige Zeugen später bei den polizeilichen Einvernahmen zum Unfallgeschehen aussagten, sollen die beiden trotz des Rotlichts der Fußgängerampel über die Straße gegangen sein. Der völlig überraschte Autolenker stieg zwar noch voll auf das Bremspedal, doch er konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Pkw erfasste den 40- jährigen Vater und schleuderte ihn zu Boden, wo er mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn liegen blieb.

Autolenker erlitt unbestimmte Verletzungen

Der Autofahrer hielt nach dem Crash gleich an und stieg aus. Da hatte der 17- Jährige selbst schon rot gesehen und drehte - den verletzten Vater vor Augen - völlig durch, stürmte auf den Lenker zu und schlug sofort mit seinen Fäusten wild auf ihn ein. Der 39- jährige Autofahrer stürzte zu Boden, doch der Sohn schlug immer weiter auf ihn ein, wobei das Opfer im Gesicht Verletzungen unbestimmten Grades erlitt.

Kurz nach dem Unfall waren die Rettungskräfte vor Ort, sie transportierten den Fußgänger sofort in den MedCampus III. und den Autolenker ins UKH. Wie Ermittlungen ergaben, hatte der Vater 1,8 Promille, sein Sohn 0,8 Promille intus.

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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