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20.08.2017 - 22:51
Foto: apa

Serienbankräuber zu 10 und 11 Jahren Haft verurteilt

24.01.2011, 15:00
Zwei mutmaßliche polnische Serienbankräuber haben sich am Montag im Landesgericht Wels wegen neun Banküberfällen in Oberösterreich, Kärnten, Niederösterreich und Tirol mit 617.000 Euro Beute verantworten müssen. Sie waren großteils geständig. Einer leugnet aber, dass er bei einer Tat dabei war. Beide fassten Haftstrafen von elf bzw. zehn Jahren aus.

Der 31- jährige und der 36- jährige Pole gaben als Grund für die Überfälle in den Jahren 2006 bis 2009 ihre Drogensucht an. Sie seien nach den Taten wieder in ihr Heimatland gereist und, wenn das Geld aus war, hätten sie ihren nächsten Trip - samt Bankraub - nach Österreich geplant. Die Beute sei in Heroin und Marihuana investiert worden. "Scheiß Drogen haben mein Leben versaut", sagte der 36- jährige Angeklagte. Er wolle nach der Haft ein neues Leben in Polen beginnen.

220.000 Euro Beute in Villach?

Bei einem Überfall in Klagenfurt will der 36- Jährige nicht dabei gewesen sein. Dabei wurden 15.000 Euro gestohlen - ein Betrag, den es sich angesichts der übrigen Vorwürfe nicht zu leugnen lohne, unterstrich er seine Aussage. Beide Angeklagten bezweifelten die ihnen zur Last gelegte Beutehöhe von 222.000 Euro bei einem Überfall 2007 in Villach. Es seien höchstens 120.000 Euro gewesen, sagten sie.

Fünf Jahr Haft für dritten Täter

Ein dritter Täter, ein 26- jähriger Pole, war nach einem Raub in Vöcklabruck gefasst worden. Er wurde bereits zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihm wurde am Montag noch der versuchte Raub in Villach vorgeworfen. Er erhielt jedoch keine Zusatzstrafe. Zwei weitere Komplizen wurden ebenfalls schon verurteilt.

Die beiden am Montag verurteilten Männer fassten wegen teils vollendeten und teils versuchten schweren Raubs Haftstrafen von elf bzw. zehn Jahren aus. Einer der beiden erbat Bedenkzeit, der andere meldete Berufung an.

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