Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
18.08.2017 - 04:17
Foto: Markus Schütz

Schlägeropfer stirbt ums Schmerzensgeld!

17.05.2008, 01:00
Schädel- und Jochbeinbruch - dafür soll Peter Geiseder (50) aus Asten von seinem 23-jährigen Angreifer 7000 Euro Schmerzensgeld bekommen. Doch seit einem Jahr wartet er vergeblich, 120 Euro sind erst am Konto angekommen. Und vermutlich wird das jetzt zu 25 Prozent behinderte Opfer um den Großteil umfallen.

Denn der wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung zur Schmerzensgeld- Zahlung und zu acht Monaten bedingter Haft verurteilte Tschetschene hat offiziell kein Geld, kann und muss damit auch nicht zahlen. Isnabil B. (23) hatte Geiseder am Arbeitsplatz, einem Logistikzentrum bei Hörsching, niedergeschlagen, weil er von ihm kritisiert worden war und Geiseder ein kleines Packerl in Richtung des Hilfsarbeiters geworfen hatte. Der hatte nämlich einen Paketstau am Förderband ignoriert, stattdessen mit einem Kollegen geplaudert.

„Ich bin froh, dass ich den Angriff überlebt habe“, sagt Geiseder. Ein Angebot, sich mit 3000 Euro Schmerzensgeld zufrieden zu geben und damit auf alle anderen Forderungen zu verzichten, lehnte er ab. „Ich kann nur noch einen Geruch wahrnehmen“, klagt der Astener, der um sein Recht kämpfen will.

„Es wird mit zweierlei Maß gemessen!“

Peter Geiseder (50) will nach der Prügelattacke weiter um sein Recht kämpfen - und er sieht sich vom Staat im Stich gelassen.

Sie haben weiter Hoffnung, das Schmerzensgeld auch zu bekommen?
Ja, sonst würde ich nicht weitermachen. Und warum sollte ich auf meine Ansprüche verzichten und den Täter einfach davonkommen lassen. Ich frage mich, warum nicht der Staat die Haftung übernimmt, wenn ein Asylant eine Straftat begeht und das Geld uneinbringlich ist.

Wie kommen Sie auf diesen Vorschlag?
Ich bin seit 15 Jahren glücklich mit meiner philippinischen Frau verheiratet. Immer, wenn uns Verwandte von ihr besuchen, muss ich für alles die Verantwortung übernehmen. Von der sozialen Absicherung bis zur Gasthaftungserklärung. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

Foto: Markus Schütz

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum