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24.09.2017 - 11:22
In den Linzer Öffis wird gefilmt - allerdings nicht in allen!
Foto: Horst Einöder

Räuber- Duo in der Tram nicht auf Video!

24.01.2017, 05:00

Wie wichtig eine lückenlose Videoüberwachung in den Linzer Öffis ist, zeigt ein brutaler Überfall am Sonntagabend in Linz: Ein 26- Jähriger wurde erst von einem Ausländer- Duo in der Straßenbahn angepöbelt, im Hauptbahnhof dann zusammengeschlagen und ausgeraubt. In der Tram gab’s aber keine Überwachung...

Wie die "Krone" bereits ausführlich berichtete, werden seit 16. Jänner in Linz 29 Straßenbahnen videoüberwacht - das sind die neuen Cityrunner 2. Die 33 älteren Straßenbahngarnituren, 18 O- Busse, 88 Erdgas- Busse sowie die vier Straßenbahnen und die drei Nostalgiebahnen auf den Pöstlingberg fahren aber weiterhin ohne Video- Kameras. "Wobei die O- Busse gegen Jahresende durch 20 neue Garnituren ersetzt werden, in denen Kameras vorinstalliert sein werden", wie Linz- Linien- Sprecher Jürgen Rößl erklärt. "Jene Straßenbahngarnitur, in der am Sonntag das Duo mit dem Opfer in Streit geraten ist, verfügte aber über keine Überwachungskameras - ebenso zwei weitere Trams um diese Zeit", bedauert Polizeisprecher David Furtner.

Mit der Faust ins Gesicht geschlagen

Bei der Fahndung nach den Tätern setzt man nun auf die Video- Überwachung des Linzer Bahnhofs sowie auf Zeugenaussagen. Nachdem der 26- jährige Linzer am Sonntag um 19.30 Uhr in der Straßenbahn angepöbelt worden war, organisierten seine zwei Gegner telefonisch Verstärkung, die nach und nach zur Gruppe stieß. Bei der Rolltreppe im Bahnhofsgebäude waren es dann bereits 10 bis 15 Personen. Einer von diesen schlug plötzlich dem Linzer mit der Faust ins Gesicht, das Opfer ging zu Boden. Es versuchte sich zu wehren, wurde aber mit Füßen getreten und in den Schwitzkasten genommen. Ehe die Prügler dann davonliefen, raubten sie dem Linzer noch die Geldbörse und sein Kapperl. Laut Zeugen sollen die Haupttäter ein bärtiger Araber und ein Afghane sein.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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