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20.09.2017 - 06:57
Foto: Markus Schütz

Polizei wollte Mordopfer strafen

05.01.2009, 13:35
Die Linzer Polizei hat am Wochenende versucht, ein Mordopfer vorzuführen! Die uninformierten Beamten tauchten zehn Monate nach der Bluttat am Tatort am Urfahraner Hartmayrgut auf, um den erstochenen Bühnentechniker Christian Janouschek (45) und seinen untergetauchten Zwillingsbruder zu einem unerledigten BH-Verwaltungsstrafverfahren zu befragen.

Besser informierte "Krone"- Leser wissen seit dem 21. März 2008, dass die gemeinsame Wohnung der beiden Drogensüchtigen verwaist ist, dass dort zwei Leichen gefunden wurden: Der Mieter Christian Janouschek und sein Gast Wolfgang Huber (51) waren schon elf Tage vorher mit je zwölf Messerstichen niedergemetzelt worden.

Mord nach wie vor ungeklärt

Seither rätselt die Polizei über das Motiv und die Person des Doppelmörders: 500 Alibi- Überprüfungen und DNA- Vergleiche in der verdächtigen Drogenszene blieben ebenso erfolglos wie die Großfahndung nach einem alten Volvo- Kombi, der zur Tatzeit beim Tatort gesehen worden war. Auch der in Guatemala in Mittelamerika lebende Zwillingsbruder und Zweitmieter konnte der Kripo nicht weiterhelfen. "Wir haben am Tatort auch DNA- Spuren gesichert, die wir noch nicht zuordnen konnten", gibt ein Ermittler die Hoffnung jedoch nicht auf.

Staatsanwaltschaft hat Wohnung noch nicht freigegeben

In der Hoffnung auf einen gerichtlichen Lokalaugenschein hat auch die Linzer Staatsanwaltschaft die versiegelte Janouschek- Wohnung noch nicht freigegeben. Die GWG will aber nicht länger um ihre Mieten sterben und neue Mieter einquartieren. Und die BH will ausstehende Strafgelder vom todsicher zahlungsunfähigen Frühpensionisten- Brüderpaar eintreiben - und schickte die Funkstreife zur verwaisten Adresse: Befehl ist Befehl!

Hoffnung auf Rückkehr des Auswanderers

Einen Versuch wars wert: "Es hätte ja der Zwilling zu den Feiertagen heimkommen können", erklärt die Polizei ihr Hoppala. Die Kripo weiß aber, dass der Auswanderer keine Rückkehr plant.

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