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24.09.2017 - 23:41
Foto: APA/BARBARA GINDL (Symbolbild)

Polizei- Ausbildner schießt seinen Kollegen an

05.05.2017, 10:54

Wie sich Büro- Menschen mit Kugelschreibern spielen, so spielte ein Polizei- Einsatztrainer (59) bei einer offenbar langweiligen Besprechung in der Sicherheitsakademie Linz mit seiner Pistole. Diese ging plötzlich los, das Projektil traf einen Kollegen (46) in die Hand. Der Schütze sagt: "Ich dachte, es ist eine Übungswaffe."

Sechs Polizei- Lehrer planten um 8.15 Uhr, wie sie das für Freitag angesetzte Einsatztraining mit den Polizeischülern anlegen wollen - Routine für den erfahrenen 59- jährigen Beamten, der im Sitzen mit seiner Glock- 17- Pistole zu spielen begonnen haben soll.

Holster auf, Waffe rausziehen, wieder reinstecken - immer wieder. "Dabei dachte er laut eigener Aussage, dass er bereits die ungeladene und ungefährliche Übungswaffe im Holster habe", so Polizeisprecher David Furtner. Ob dem Schützen diese Version jemand abkauft, ist noch offen, denn die Besprechung fand noch außerhalb des Übungsgeländes in einem Büro der Sicherheitsakademie statt - und es wurden noch gar keine Übungswaffen ausgegeben.

Der Schuss löste sich aus der Standard-Pistole der Polizei, der Glock 17.
Foto: Andi Schiel

Glock 17 ist immer geladen und gesichert

Wie auch immer: Beim Herumspielen - die Einsatzwaffe der Polizisten ist immer geladen und gesichert - muss der 59- Jährige die Sicherung gelöst haben und ein Schuss ging los. Das Neun- Millimeter- Projektil traf den Beamten (46), der in der Schusslinie saß, in den Handrücken. Sofort leisteten die Kollegen Erste Hilfe und holten das Rote Kreuz.

Ein Notarztteam brachte den Verletzten ins kaum 200 Meter entfernte Unfallkrankenhaus. Von dort gab es rasch Entwarnung: Die Verletzung sei leicht.

Interne Ermittlungen gegen Unglücksschützen

Jetzt läuft eine interne Ermittlung durch die Linzer Polizei, die Staatsanwaltschaft entscheidet über eine Anklage. Der Unglücksschütze ist nach dem Vorfall geschockt und bekommt psychologische Unterstützung.

Markus Schütz, Kronen Zeitung/krone.at

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