Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
17.08.2017 - 06:19
Foto: Erich Petschenig

Politik kümmert sich zu wenig um Öffi- Ausbau

12.04.2011, 08:02
"Das Verkehrsthema hat sicherlich gewisse politische Sprengkraft", fasst Paul Eiselsberg vom Linzer IMAS-Institut die Meinung der Oberösterreicher zum Öffi-Ausbau zusammen: 37 Prozent der Landesbürger meinen, dass die Stadt Linz und das Land Oberösterreich zu wenig für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs tun – auch wenn der Landtag nun ambitionierte Ziele vorgibt.

"Ein knappes Viertel der Oberösterreicher empfindet, beim öffentlichen Verkehr in Linz werde genug getan", zitiert Eiselsberg aus der für die "Krone" durchgeführten IMAS- Umfrage. "Bei mehr als einem Drittel – 37 Prozent – treten beim Gedanken an Bim, Bus und Zug starke Zweifel auf; 17 Prozent halten den Einsatz für "gerade richtig".

Tatsächlich ist das Thema Verkehr und Öffi- Ausbau derzeit politisch besonders brisant: Eine Studie über die Zukunft der Mühlkreisbahn liegt seit Monaten ebenso unter Verschluss (bei Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger, SPÖ) wie ein Expertenentwurf für ein Gesamtverkehrskonzept für den Großraum Linz, das Tram- Lösungen ins Linzer Umland forciert (bei ÖVP- Landesvize Franz Hiesl). Nicht einmal die Landtagsklubs bekommen dieses Verkehrskonzept offiziell übermittelt, fassen aber zugleich Beschlüsse im Landtag aus demselben Fachgebiet – zuletzt am vergangenen Donnerstag, wo es um gemeinsame Öffi- Ausbau- Konzepte von Stadt und Land ging.

30- Prozent- Anteil als Ziel für 2025

In diesem – von den Grünen initiierten – Antrag wird die Landesregierung vom Landtag "ersucht, im Hinblick auf die Emissionskonkurrenz zwischen Verkehr und Industrie im Großraum Linz, im Zusammenwirken mit der Stadt Linz konkrete Maßnahmen für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs vorzulegen".

Mit der Zielvorgabe, dass der Anteil jener Menschen, die mit dem  öffentlichen Verkehr täglich nach Linz einpendeln, bis zum Jahr 2025 auf 30 Prozent gesteigert werden soll – von derzeit gerade einmal 17 Prozent, die der grüne Verkehrssprecher Markus Reitsamer als zu wenig rügt.

Derzeit pendeln täglich rund 120.000 Leute aus dem Umland in die Stadt, wobei 71 Prozent aller Wege in und um Linz auf motorisierten Individualverkehr, also speziell Autos, entfallen.

Kronen Zeitung

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum