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22.09.2017 - 22:56
Einer dieser Pink Panther-Mitglieder spionierte das Schmuckgeschäft Wild in Linz vorm Überfall aus
Foto: Überwachungskamera

Pink Panther vor Tat gefilmt

25.07.2017, 06:01

Mitglieder der Juwelenräuberbande Pink Panther bereiten ihre Coups sorgfältig vor. Das bestätigte sich nach dem brutalen Überfallen auf den Nobeljuwelier Wild in Linz: Auf Überwachungsaufzeichnungen von Anfang des Monats ist zumindest einer der Verbrecher zu sehen, wie er sich teuerste Markenuhren zeigen lässt.

Bei der Jagd auf die Verbrecherbande, die am Donnerstag vergangener Woche vor den Augen zahlreicher Landstraßenbummler das Schmuckgeschäft Wild ausgeraubt hat, dürften die Kriminalisten noch kaum weiter gekommen sein. Zwar konnten sie - wie berichtet - am Tatort das Blut eines der Täter sicherstellen und dank eines aufmerksamen Passanten zufällig den fieberhaft gesuchten Fluchtwagen in einer Parkgarage sicherstellen, ansonsten hüllen sich die Fahnder aber in Schweigen.

Uhren um mehrere 100.000 Euro erbeutet

Beim Vergleich älterer Überwachungsaufnahmen im Geschäft von Anfang Juli soll zumindest einer der vier Täter zu sehen sein, wie er sich die exklusivsten und teuersten Uhren zeigen lässt. Beim Überfall griffen drei der Räuber dann in den mit Äxten zertrümmerten Vitrinen ganz gezielt nach eben jenen Markenmodellen, erbeuteten innerhalb einer Minute Nobel- Uhren im Wert von mehreren 100.000 Euro.

Während des Überfalls hatte der vierte Täter zwei Angestellte und eine 19- jährige Kundin mit einer Pistole bedroht, auf der Landstraße wartete ein fünfter Komplize im Fluchtwagen -  dieser wurde erst am nächsten Tag nur gut 300 Meter vom Tatort entfernt in der Kolping- Parkgarage gefunden. Da waren die Pink Panther vermutlich bereits ins Ausland entkommen.

Johann Haginger/Jürgen Pachner, Kronen- Zeitung

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