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17.08.2017 - 15:51
Foto: Chris Koller, Polizei

OÖ: Tankwart bei Überfall mit Stöcken verprügelt

07.08.2013, 09:01
Brutalst sind zwei junge Räuber bei einem Tankstellenüberfall in Linz vorgegangen: Sie rannten in die BP-Filiale in der Waldeggstraße, sprangen über den Tresen und schlugen - ohne ein Wort zu sagen - mit Holzprügeln wie wild auf den 58-jährigen Tankwart ein. Als er sich nicht mehr bewegte, nahmen sie 2.500 Euro aus der Kasse und flüchteten.

Mit einem komplizierten Unterarmbruch liegt der Ali A. aus Linz im AKH. Eine Operation ist nötig. Auch am Kopf ist er verletzt. In der Nacht zum Dienstag hatten ihn die Männer an seinem Arbeitsplatz attackiert. Ihre hölzernen Schlagstöcke waren mit Stahlkappen verstärkt. Damit droschen sie sofort auf ihn ein, holten dann blitzschnell das Geld aus der Kasse und liefen weg.

Foto: Polizei

1.000 Euro Belohnung für Hinweise

Ali A. rappelte sich schwer verletzt auf und drückte den Alarmknopf. Es war drei Uhr morgens, die Polizei und der Pächter Assim Shalabi waren trotzdem sofort zur Stelle. Die Täter konnten aber nicht geschnappt werden. Beide Räuber trugen einen Trainingsanzug - einer Marke Adidas, einer Marke Kappa. Außerdem waren sie beide maskiert.

Für Hinweise, die zur Ausforschung der Räuber führen, hat die oberösterreichische Wirtschaftskammer eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Die Tankstelle in der Waldeggstraße wurde bereits im Vorjahr im September und im Dezember überfallen, bei einem der Coups war ebenfalls der nun verletzte Ali A. das Opfer. Und vor 16 Jahren wurde dort bei einem Raub sogar der damalige Tankwart angeschossen.

"Will mich nicht einschüchtern lassen"

Pächter Shalabi will dennoch weitermachen: "Es ist ein Risikogeschäft, aber ich mache sicher weiter. Ich will mich nicht einschüchtern lassen, auch wenn die Räuber immer brutaler werden." Es sei wirklich furchtbar, was dem Mitarbeiter angetan wurde. "Es geht ihm psychisch halbwegs gut. Aber er ist schlimm verletzt. Ich hoffe, die Täter werden schnell gefasst."

Das Landeskriminalamt bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 059133/403333.

07.08.2013, 09:01
Kronen Zeitung/red
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