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24.08.2017 - 13:04
Foto: APA/Andreas Pessenlehner

OÖ besonders von Arbeitslosigkeit betroffen

02.05.2009, 10:29
Den größten Anstieg der Arbeitslosigkeit aller Bundesländer musste Oberösterreich im April verzeichnen: 10.347 oder 55,6 Prozent mehr Menschen als im April des Vorjahrs standen ohne Job da.

Insgesamt waren beim AMS 28.957 Landsleute arbeitslos gemeldet, weitere 9814 befinden sich in AMS- Schulungen.

Österreichweit ist die Arbeitslosenrate mit mehr als 258.000 Betroffenen auf sieben Prozent gestiegen – am stärksten bei Männern mit 37,3 Prozent gegenüber April 2008.

Jugendliche erneut besonders betroffen

Dramatisch ist auch das Anwachsen der Jugendarbeitslosigkeit, die sich bundesweit um 34,2 Prozent erhöht hat. In Oberösterreich gibt es allein bei den Lehrstellensuchenden – derzeit 583 – einen Zuwachs von 22,7 Prozent.

Dass Oberösterreich am schlimmsten von allen Ländern dran ist, liegt am hohen Anteil von Industrie undGewerbe: 74,4 Prozent der Jobs gingen in der Produktion verloren, nur 5,8 Prozent etwa im Tourismus.

Symbolfoto

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