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25.09.2017 - 17:38
Foto: Jock Maislinger

ÖGB OÖ: Frontalattacke auf Kleinpartei

27.08.2008, 15:02
Man merkt, es ist Wahlkampf. Dieser Ausnahmezustand zieht sich auch bis auf die unteren Ebenen der diversen Vorfeldorganisationen der Großparteien. So fuhr am Mittwoch der Vöcklabrucker ÖGB-Regionalsekretär Frederik Schmidsberger eine schwere Attacke gegen die Liste FRITZ des Tirolers Fritz Dinkhauser. Der Kern der Geschichte: Dinkhausers Listenkollege, der oberösterreichische "Agrarrebell" Leo Steinbichler würde seinen Mitarbeitern noch Löhne schulden.

"Da die MitarbeiterInnen des Wimberghofes in Vöcklabruck, an dem Steinbichler beteiligt ist, den Lohn für Mai nicht erhalten haben, sind sie am 19. Juni berechtigt aus dem Unternehmen ausgetreten. Seither fände es Steinbichler nicht der Mühe wert, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihr Geld zu überweisen, obwohl sie einen ganzen Monat dafür gearbeitet haben, sagt Schmidsberger. "Auch auf eine schriftliche Aufforderung der ArbeitnehmerInnen, ihnen endlich ihren Lohn zu zahlen, reagierte Steinbichler nicht."

"Dass es den ehemaligen AK- Präsidenten von Tirol und selbst ernannten Kämpfer für die kleinen Leute nicht stört, dass sein oberösterreichischer Spitzenkandidat genau diesen Menschen ihren sauer verdienten Lohn vorenthält, ist schon erstaunlich.", geht Schmidsberger auch auf Fritz Dinkhauser los.

Steinbichler: "Schmidsberger soll mich anrufen!"

Im Gespräch mit krone.at sagt Leo Steinbichler, dass die Mitarbeiter des Wimbergerhofes selbstverständlich ihre Löhne bekommen werden. Doch, so der "Rebell" weiter, die Leute seien doch eigentlich selbst schuld, da sie gekündigt hätten. Er habe die Sache an seinen Geschäftsführer am Wimbergerhof übergeben, und die Mitarbeiter würden abgerechnet. "Kein Problem", sag Steinbichler und richtet gleich noch einen Appell an den ÖGB- Sekretär: "Der Schmidsberger soll mich selber anrufen. Wir kennen uns ja gut - aber natürlich ist Wahlkampf, man weiß ja, wie das ist."

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