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23.08.2017 - 21:19

Maximal 25 Kids pro Klasse

05.09.2008, 14:39
Oberösterreich hält die Klassenschülerhöchstzahl von 25 in den ersten beiden Klassen der Pflichtschulen flächendeckend ein - mit einer einzigen Ausnahme, wo 26 Kinder im Klassenzimmer sitzen. Die Schülerzahlen seien weiterhin rückläufig, die Jobchancen für Lehrer würden steigen.

Die kleineren Klassen bringen in Oberösterreich im kommenden Schuljahr rund 500 neue Jobs für Lehrerinnen und Lehrer, erklärte Landeshauptmann Pühringer. Um weitere 500 streite man noch mit dem Bund.

Mehr freie Stellen

Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer sieht jedenfalls gute Aussichten für Absolventen der Pädagogischen Universitäten: "Ich beginne schon zu appellieren, Lehrer zu werden." Er rechne damit, dass innerhalb der nächsten vier Jahre die Wartezeit wesentlich kürzer werde. Einerseits gehen viele ältere "teure" Lehrer in Pension, anderseits werde durch die Absenkung der Klassenschülerhöchstzahl mehr Personal benötigt.

Männer gesucht!

Um den Beruf attraktiver zu machen, verlangt der Landesschulratspräsident mehr Einstiegsgehalt für Lehrer bei einer flacheren Gehaltskurve. Damit wolle er auch mehr Männer in die Klassenzimmer bringen, so Enzenhofer. Denn momentan ist der Lehrberuf finanziell "nicht sehr attraktiv". Das konnte unser Herr Landeshauptmann aus eigener Erfahrung bestätigen - er war früher selbst Lehrer.

Weniger Schüler

Die Zahl der Volksschüler ist von 73.000 im Jahr 2000/01 auf etwa 61.100 im vergangenen Schuljahr zurückgegangen (minus 16,3 Prozent). In den Hauptschulen wurde in den vergangenen drei Jahren ein Rückgang von 4.200 Kindern (minus 7,6 Prozent) auf knapp 51.100 verzeichnet. Positiv hingegen ist die Entwicklung bei der AHS- Unterstufe. Hier konnte der Trend weg von der Hauptschule und hin zum Gymnasium die demografische Komponente mehr als ausgleichen.

Für die kommenden Jahre rechnen die Statistiker für Oberösterreich mit einem weiteren Rückgang der Schülerzahlen: Danach dürften die Zahlen zuwanderungsbedingt wieder steigen.

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