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22.08.2017 - 05:59
Foto: Horst Einöder

Mädels in Männerjobs bringen Firmen Geld

25.02.2008, 01:00
Wenn oberösterreichische Unternehmen junge Frauen in „nicht-traditionellen“ Jobs ausbilden, in denen der Frauenanteil sehr gering ist, können sie um eine finanzielle Unterstützung ansuchen. 150 Berufe fallen in diesen Fördertopf, den das oö. Arbeitsmarktservice (AMS) zur Verfügung stellt.

„Als Berufe mit geringer Frauenrate gelten jene, in denen der Anteil an weiblichen Lehrlingen unter 40 Prozent liegt“, klärt SPOÖ- Frauenvorsitzende Sonja Ablinger auf: „Und auf diese Bedingung treffen gut 150 Berufe in Oberösterreich zu.“

Die Höhe der betrieblichen Förderung beträgt pro Monat bis zu 302 Euro, Ausbildungseinrichtungen werden mit bis zu 453 Euro finanziell unterstützt: Das „Ausbildungs- Zuckerl“ wird jeweils für ein ganzes Lehrjahr bewilligt, die maximale Förderdauer beträgt drei Jahre.

„Die Unterstützung ist an ein Beratungsgespräch gebunden, welches das AMS mit dem Arbeitgeber über die Person führt, die gefördert werden soll - dazu muss man das AMS vor der Aufnahme des weiblichen Lehrlings kontaktieren“, weiß Ablinger.

Den Schritt von Mädchen in die berufliche „Männerwelt“ befürwortet Rudolf Riegler, Chef des oö. Firmenausbildungsverbunds: „Immer mehr Mädchen haben die Hosen an - fast sechs Prozent der Fleischer- Lehrlinge sind Frauen; 30 Ladys machen nun eine Ausbildung zur Kfz- Technikerin.“ (Siehe auch Interview in der Linkbox)

Foto: Horst Einöder

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