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21.09.2017 - 13:26
Foto: Markus Schütz/Krone

Linzer Bub hofft auf Transplantat für zweites Ohr

13.02.2009, 10:32
"Mein größter Wunsch ist ein rechtes Ohr", sagt der neunjährige Philipp aus Linz. Er kam mit nur einem Hörorgan zur Welt, könnte aber in drei Operationen ein Transplantat erhalten, das aus seinem Rippenknorpel geformt wird. Kostenpunkt: mindestens 20.000 Euro. Die Eltern hätten einen Arzt und einen Termin, doch bei der Abrechnung mit der Krankenkasse hapert es - außer, der Bub würde zehn Jahre warten ...

Über ihren HNO- Arzt bei den Linzer Elisabethinen hat die Familie Kontakt zum Spezialisten im 900 Kilometer entfernten Recklinghausen in Deutschland hergestellt. Doch auf der normalen Warteliste müsste der Bub auf die erste von drei Operationen etwa zehn Jahre warten!

Philipp leidet unter Hänseleien

Die Eltern fürchten, dass das zu lange ist, weil Philipp jetzt schon unter Hänseleien durch andere Kinder psychisch leidet und wegen mehrerer Operationen von angeborenen Kieferfehlstellungen ohnehin schon mehr als leidgeprüft ist. Deshalb ist Philipp auf einer Spezial- Liste.

Drei Operationen notwendig

Inzwischen hat der Volksschüler den für eine solche Operation erforderlichen Brustumfang von 65 Zentimetern erreicht. In den Sommerferien könnte der Rippenknorpel entnommen und daraus ein Ohr geformt werden. "Insgesamt braucht Philipp für den Aufbau des Ohrimplantats innerhalb von etwa eineinhalb Jahren drei Operationen, erst bei der letzten stellt sich dann heraus, ob er damit auch hören wird. Doch dann hätte er zumindest optisch ein Ohr und würde nicht mehr gehänselt", hofft die 32- jährige Mama Martina für ihren Sohn.

Doch laut oberösterreichischer Gebietskrankenkasse kann diese Sonderlistung nicht bezahlt werden. Nur wenn Philipp die zehn Jahre Wartezeit auf sich nimmt oder in eine Alternativ- Klinik geht, wo die Ärzte aber nicht so viel Erfahrung mit dieser Erkrankung und derartigen plastischen Eingriffen haben, wäre die oberösterreichische GKK bereit, zu zahlen.

"Warum zahlt GKK nicht wie für andere Klinik?"

Doch die Eltern wollen lieber den Spezialisten in Deutschland, der inzwischen auch schon die von der Gebietskrankenkasse bezahlte Voruntersuchung vorgenommen hat.

"Wir können den gesamten Betrag nicht selbst aufbringen. Warum kann die GKK nicht zumindest jene Summe beisteuern, die sie für eine andere Klinik auch bezahlen würde?", fragen sich die Eltern ratlos.

Wer Philipp helfen möchte, kann eine Spende auf das "Krone"- Sonderkonto bei der Hypo Linz überweisen. Kontonummer: 60.000- 7, BLZ 54.000, Kennwort "Ohr".

von Markus Schütz, "OÖ- Krone"

 

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