Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
17.08.2017 - 18:35
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH

Land erwartet 15 bis 20 Millionen € aus Legalisierung

27.05.2010, 16:20
Das Land Oberösterreich erwartet 15 bis 20 Millionen Euro an Einnahmen aus der geplanten Legalisierung des kleines Glücksspiels. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) betonte am Donnerstag, dass durch die Novelle illegaler Wildwuchs unterbunden und der Spielerschutz gefördert werde. Der zuständige Staatssekretär Reinhold Lopatka (ÖVP) erwartet, dass das neue Glücksspielgesetz noch vor dem Sommer vom Parlament verabschiedet wird.

"Theoretisch noch heuer" könnte ein Landesausführungsgesetz folgen, so Pühringer. Ab 2013 wäre dann mit den vollen Erträgen zu rechnen, an denen er auch die Gemeinden beteiligen wolle. Statt den aktuell geschätzten 2.500 bis 3.500 illegalen Spielautomaten soll es dann maximal 1.173 legale in Oberösterreich geben.

Der Bund hat derzeit 450 bis 500 Millionen Euro Einnahmen aus dem Glücksspiel, so Lopatka. Er gehe davon aus, dass diese erhalten bleiben. Daraus soll auch die Sportförderung in der Größenordnung von 80 Millionen Euro abgesichert werden, die bisher am Umsatz der Lotterien hing.

Maximal 10.000 Euro Gewinn

Das neue Gesetz sieht unter anderem vor, dass alle Automaten an das Bundesrechenzentrum angebunden werden müssen. Eine eigene SOKO der Finanzverwaltung wird sich verstärkt dem Kampf gegen illegales Glücksspiel widmen. Zur vorgesehenen Förderung von Suchtprävention und Spielerberatung sollen sowohl Bund als auch Länder ihren Teil beisteuern - in welcher Höhe, wurde noch nicht verraten.

Der mögliche Einsatz wird künftig zwar von 50 Cent auf 20 Euro und der Höchstgewinn von 20 auf 10.000 Euro angehoben, dennoch sieht der Staatssekretär den Spielerschutz besser abgesichert: Die Grenzen könnten nicht mehr beliebig umgangen werden. Automatikstarttasten, mit denen man innerhalb kürzester Zeit Hunderte Spiele auslösen konnte, soll es nicht mehr geben.

Wettbüros vorerst nicht betroffen

Zudem haben künftig nicht nur Casinos, sondern auch Automatensalons eine Monitoringverpflichtung: Wer hohe Summen verliert oder häufig spielt, müsse nachweislich gewarnt werden, ansonsten stehe ihm Schadenersatz zu. Das sei europaweit einzigartig, betonte Lopatka.

Wettbüros sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Hätte man versucht, alle Grenzbereiche einzubeziehen, hätte man Jahre für das Gesetz gebraucht, tritt Pühringer eher für den "Weg der kleinen Schritte" ein. Gegen illegales Glücksspiel im Internet könne man ohnehin nur europaweit vorgehen, ist Lopatka überzeugt. Er erwarte, dass dies in der ersten Hälfte 2011 passieren werde.

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum