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20.09.2017 - 16:03
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Je mehr Gemeinden, desto mehr Freiwillige

28.01.2010, 01:00
"Wenn wir weniger Gemeinden hätten, würden auch die ehrenamtlichen Helfer weniger und damit die Einsatzdienste teurer werden", hat Landtagspräsident Friedrich Bernhofer einen weiteren Aspekt in die Diskussion um Gemeinde-Zusammenlegungen eingebracht. Zahlen der Landes-Statistik sprechen für seine Befürchtung: 48,8 Prozent der Oberösterreicher – 562.000 Personen – leisten Freiwilligenarbeit in verschiedener Form.

Die meisten Helferleins, 118.200, werken in Sportvereinen, aber schon an zweiter Stelle stehen mit 106.500 Freiwilligen die Hilfs- und Rettungsdienste wie Feuerwehr, Rotes Kreuz oder Samariterbund.

Zählt man 37.500 Ehrenamtliche in Sozial- und Gesundheitsdiensten dazu, überwiegt das Engagement für Einsatz- und Betreuungsdienste mit 144.000 Freiwilligen sogar das Interesse am Sport.

Hilfsbereitschaft in kleinen Orten

Motivierend dürfte unter anderem der engere soziale Kontakt in kleinen Gemeinden sein, wie die Landes- Statistik nahelegt: "Informell", etwa in der Nachbarschaft, helfen mit 25 bis 28 Prozent überall etwa gleich viele Leute mit, in Vereinen organisierte Freiwilligenarbeit leisten aber in mittleren und kleinen Gemeinden 30,8 bis 34,2 Prozent, in Städten nur 18,4 Prozent.

"Fehlende Freiwillige müssten durch bezahlte Helfer ersetzt werden", hält es Bernhofer für illusorisch, mit Gemeinde- Zusammenlegungen Kosten sparen zu wollen: "Das würde erst recht teuer werden."

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