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18.08.2017 - 20:52
Foto: Chris Koller

Hypo- OÖ hatte im "Krisenjahr" nicht wirklich ein Problem

29.12.2009, 20:33
Die Hypo Oberösterreich konnte heuer ihren Jahresüberschuss vor Steuern um mehr als vier Prozent steigern: von 23 auf 24 Millionen Euro. Das gab Generaldirektor Andreas Mitterlehner (rechts im Bild mit einer Mitarbeiterin) in einer vorläufigen Bilanz über das Geschäftsjahr am Dienstag bekannt. Die Bilanzsumme bleibt dagegen stabil bei 8,5 Milliarden Euro.

Insgesamt gesehen sei das Jahr 2009 sehr gut gelaufen, bilanzierte Mitterlehner: "Mit unserem soliden und äußerst risikobewussten Geschäftsmodell haben wir in einem herausfordernden Marktumfeld gut bestehen können." Zurückzuführen sei das gute Ergebnis vor allem auf gestiegene Erträge im Kredit- und Wertpapiergeschäft.

Das Ausleihungsvolumen erhöhte sich demnach um mehr als 3 Prozent auf 4,93 Mrd. Euro. Trotz des hohen Ausleihungsvolumens weise die Hypo im gesamtösterreichischen Bankenvergleich aber die niedrigsten Risikokennzahlen auf. So seien bei der Hypo lediglich 0,84 Prozent des gesamten Kreditvolumens für Wertberichtigungen rückgestellt. Im österreichischen Bankendurchschnitt sei der Wertberichtigungsbedarf um ein Vielfaches höher.

"Vorsichtig optimistisch" für 2010

Viel besser als erwartet sei heuer auch das Wertpapiergeschäft gelaufen. Das von der Hypo Oberösterreich verwaltete Kunden- Depotvolumen habe sich um 10 Prozent auf 1,65 Mrd. Euro erhöht. Besonders stark nachgefragt seien dabei die klassischen Hypo- Wertpapiere wie der Pfandbrief oder die Wohnbauanleihe gewesen. Vom Pfandbrief sei 2009 ein Volumen von 220 Mio. Euro verkauft worden. "Für das Jahr 2010 sind wir vorsichtig optimistisch. Wir erwarten uns ein stabiles Ergebnis auf dem Niveau von 2009", erklärte Mitterlehner.

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