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26.09.2017 - 04:10
Nikola und Filip genießen bei einem Kurzurlaub an der Traun in Bad Ischl eine Abkühlung
Foto: Marion Hörmandinger

Heiße Tipps für kühlen Spaß an unseren Flussufern

25.06.2017, 06:00

Es ist herrlich erfrischend und belebt den Kreislauf: das Flussbaden. Wer bei Temperaturen jenseits der 30 Grad dem hitzegeplagten Körper auf gesunde Art Abkühlung verschaffen möchte, kann das am besten in fließenden Gewässern. Darin zu schwimmen und zu plantschen ist nichts für Warmduscher. Die Krone besuchte sieben idyllische Plätze.

Ein besonderer Platz ist der Sandstrand an der Donau in Landshaag bei Feldkirchen. Nach dem Hochwasser 2013  blieb unterhalb des Faust- Schlössels eine Sandbank zurück, die nun von Badenden genutzt wird. Hier gibt es sogar schon ein kleines Buffet. "Ich fahre dann her, wenn es wirklich heiß ist und an den Seen zu viel los ist", sagt Oliver aus Hinzenbach. "Die Donau ist super erfrischend, ich bin das erste Mal da und komme ganz sicher wieder", zeigt sich Judith aus Eferding begeistert.

Oliver und Judith suchen am Donaustrand in Landshaag bei Feldkirchen Abkühlung.
Foto: Kronen Zeitung

Ein paar Kilometer flussabwärts am Donaustrand in Alt- Urfahr suchen viele Linzer Abkühlung. Auch Judith, die in der Mittagspause ihre Füße gern ins Wasser hält: "Das bringt frische Energie - absolut herrlich!"

Der Donaustrand in Alt-Urfahr ist vor allem bei den Linzern sehr beliebt.
Foto: Horst Einöder



In der Mühlviertler Gemeinde Zwettl/Rodl genießt die achtjährige Ilse das belebende Wasser der Großen Rodl. "Hier kann man so gut floßfahren", begründet die Volksschülerin ihre Vorliebe für den Naturbadeplatz.

Die achtjährige Ilse vergnügt sich beim Floßfahren in der Großen Rodl bei Zwettl.
Foto: Kronenzeitung



An der Ischl in der Ortschaft Pfandl verbringt Sozialpädagogin Nina mit Kindern der Volksschule Pfandl einen vergnüglichen Badeaufenthalt. "Wir haben ein Paradies vor der Haustür, eine echte Entspannungs- Oase. Hier können die Schüler die Natur hautnah erleben", schwärmt die Lehrerin.

Sozialpädagogin Nina mit ihren Schülern beim Spielen in der Ischl bei Pfandl.
Foto: Marion Hörmandinger



An der Traun in Bad Ischl sitzen Marlene, Johanna und Kristina. Die Tourismusschülerinnen nutzen jede freie Minute, mitten im Stadtgebiet am Fluss zu relaxen: "Der optimale Ort, um Stress abzubauen und der Hitze zu entfliehen."

Marlen, Johanna und Kristina erholen sich an der Traun im Stadtzentrum von Bad Ischl.
Foto: Marion Hörmandinger



In der Steyr bei Molln plantschen Bianca und Sohn Colin (12) aus Micheldorf. "Es ist wunderschön, wir genießen die Ruhe und das kühle Wasser", so Bianca.


Colin (12) entspannt an heißen Sommertagen bevorzugt mit seiner Mutter in der Steyr bei Molln.
Foto: Foto Jack Haijes



Am Kremsursprung- Tümpel in Micheldorf entspannt Fach- Sozialbetreuerin Paula. "Ich liebe die Verbindung aus Wasser, Steinen, Wald und Stille - das ist ein ganz spezielles Platzerl Natur!"

Paula erholt sich im Kremsursprung in Micheldorf.
Foto: Foto Jack Haijes



Und auch Gerhard Fenzl (62), Leiter der Abteilung für Oberflächengewässer des Landes OÖ, schwärmt vom Zustand der Flüsse und Seen (siehe Interview unten).

"Krone": Wie ist der Zustand unserer Gewässer aktuell?
Gerhard Fenzl: Der Zustand der von uns fünfmal jährlich untersuchten Badegewässer ist super - aktuell gut bis ausgezeichnet. Es gibt keine einzige mangelhafte Beurteilung. Die Leute können ohne Bedenken in den heimischen Flüssen und Seen baden gehen.

"Krone": Aber nicht jedes Badegewässer hat auch automatisch Trinkwasserqualität.
Gerhard Fenzl: Das geht auch gar nicht, da im Trinkwasser keine Keime sein dürfen. Während in Badegewässern durch Luftschadstoffe, Regen oder Tiere Keime eingebracht werden.

"Krone": Ist es für Badende problematisch, wenn sie derartiges Wasser schlucken?
Gerhard Fenzl: Nein, das ist absolut unbedenklich, würde sich höchstens auswirken, wenn man täglich zwei bis drei Liter davon trinkt.

"Krone": Gibt es Stellen, wo Sie eher abraten, zu baden?
Gerhard Fenzl: Unmittelbar nach Kläranlagen, würde ich das nicht tun. Da nur 99 Prozent des Abwassers gereinigt werden kann und eine Restbelastung bleibt.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung



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