Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
22.09.2017 - 19:21

Geldwäscheverdacht bei Raiffeisenlandesbank OÖ

09.02.2009, 14:10
Im Betrugsskandal rund um die Bundesbuchhaltungsagentur (BHAG) hat es eine Verdachtsmeldung in Richtung Geldwäsche bei der Raiffeisenlandesbank (RLB) Oberösterreich gegeben. Diese habe es im Zusammenhang mit einer Summe von mehreren Millionen Euro gegeben, die auf einem Konto der RLB-Tochter "Privat Bank AG" gelandet seien, hieß es am Montag bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft. Gemäß dem internen BHAG-Revisionsbericht könne man die in Medienberichten genannte Summe von 8,5 Millionen Euro bestätigen, derzeit würden diese Zahlen allerdings noch überprüft.

Klar ist mittlerweile, dass offenbar nur ein kleiner Teil der verschwundenen 16,5 Millionen Euro bei der Schulungsfirma "Venetia" gelandet sein dürfte. "Es sieht danach auch", betonte ein Sprecher. Laut Medienberichten erhielt das Unternehmen 3,6 Millionen Euro. Wo das restliche Geld geblieben ist, wird laut Staatsanwaltschaft und Ermittlern noch untersucht: "Wir überprüfen die Geldflüsse in alle Richtungen." Gegen Banken gebe es keinerlei Erhebungen.

Millionen von Konten der Republik abgezweigt

Ob der in U- Haft sitzende BHAG- Beamte, der Millionen illegal von Konten der Republik per Telebanking an Privatempfänger verschoben hat, selbst Geld eingestreift hat, steht noch nicht fest. "Es ist alles noch offen", betonte Martin Kreutner, Chef des Büros für interne Angelegenheiten (BIA), das die Ermittlungen führt. Dass ein ebenfalls festgenommener Wiener Anwalt in der Causa als Treuhänder für einen Schweizer Finanzvermittler fungiert haben soll, werde überprüft. Laut Korruptionsstaatsanwaltschaft gibt es neben Österreich auch Erhebungen in Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz.

Bekannt wurde der Betrugsskandal nach der Festnahme des beschuldigten BHAG- Mitarbeiters sowie des "Venetia"- Geschäftsführers am 31. Jänner, beide sind geständig. Dem Beamten wird neben dem illegalen Geld- Transfer vorgeworfen, widerrechtlich Schuldscheine der Republik ausgestellt zu haben, "Venetia" war einer der Nutznießer. Am 5. Februar wurde ein Wiener Anwalt als weiterer Verdächtiger verhaftet, er soll für den "Vertrieb" der Schuldscheine gesorgt haben. Laut Korruptionsstaatsanwaltschaft gibt es gegen eine weitere Person gezielte Ermittlungen.

Symbolbild

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum