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23.08.2017 - 19:26
Die Mitarbeiter der Stadtwache dürfen im Herbst mit Rückzahlungen rechnen.
Foto: fotokerschi

Gehaltsfehler betrifft nur Linzer Stadtwache

11.08.2017, 08:00

Bund, Polizei oder auch der Linzer Magistrat vertrauen auf das Buchhaltungsprogramm SAP. Die Software muss aber genau eingestellt werden. Das ist bei der Stadtwache- Abrechnung nicht passiert. Feiertags- Zuschläge müssen nun nachbezahlt werden. Rathaus- Chefin Martina Steininger schließt weitere Fehler aus.

"Andere Mitarbeiter können von diesem Abrechnungsfehler definitiv nicht betroffen sein", ist für Magistrats- Direktorin Martina Steininger die fehlerhafte Lohnverrechnung der Stadtwache ein Einzelfall. Wie berichtet, wurde seit der Gründung des Ordnungsdienstes im Jahr 2010 den Mitarbeitern ein Feiertagszuschlag im Urlaubs- und Krankenstandgeld nicht verrechnet. "Grund war ein Programmierfehler im System", meint die Rathaus- Chefin. Der Ordnungsdienst hat am Magistrat einen eigenen Status, der mit Angestellten in der Privatwirtschaft vergleichbar ist. Die restlichen Mitarbeiter sind Vertragsbedienstete oder Beamte.

Ordnungsdienst hat Sonderstatus

Grundsätzlich hat das Personal der Stadtwache einen "Pauschalvertrag" für eine Sieben- Tage- Woche ohne jegliche Extravergütungen. Nach einem Feiertagsdienst steht in den nächsten drei Monaten im Falle eines Urlaubs oder Krankenstands jedem eine Art Lohnausfall- Entgelt zu. Wie oft das nicht passiert ist, wird gerade ermittelt. Deshalb kann Steininger die Höhe der Rückzahlungen nicht beziffern.

Abrechnungen von 2010 bis 2014 sind verjährt

Im Raum steht ein Betrag von 20.000 €. Wobei die Hälfte Ordnungswache- Boss Reinhard Kriechbaum zustehen soll. Dieser hat übrigens den Fehler entdeckt und dem Aufsichtsrat gemeldet. Die Rückerstattung soll im Septembe erfolgen.
Wegen der Verjährungsfrist gibt es Geld nur für die letzten drei Jahre. "Die Personaldirektorin Brigitta Schmidsberger und Personalreferent Christian Forsterleitner arbeiten seit Monaten an der Aufarbeitung ", so Steininger.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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