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26.09.2017 - 18:56
Foto: APA/FRANK MAY

Fünf Monate altes Baby an Meningitis erkrankt

13.12.2008, 19:13
Nach dem Meningitis-Tod einer Schülerin (16) aus Schörfling bangten auch Eltern im Bezirk Gmunden um ihren erst fünf Monate alten Buben: Der Kleine ist ebenfalls an der heimtückischen Gehirnhautenzündung schwer erkrankt, wurde gleich vom Krankenhaus Bad Ischl ins LKH Vöcklabruck überstellt. Am Samstag konnten die Ärzte die Familie beruhigen: Jonas ist zum Glück außer Gefahr!

Erfreut waren die Mama und die Oma das Kleinen, als sie Samstag ins Vöcklabrucker Spital kamen und dort von den Ärzten die erfreuliche Nachricht erhielten: Jonas ist wieder wohlauf, es besteht keine Lebensgefahr. Auch der Ärztliche Leiter, Dr. Alex Blaicher, bestätigt: "Das Baby war sehr krank. Doch jetzt geht es ihm wieder gut."

Der kleine Jonas aus dem Inneren Salzkammergut war ins Krankenhaus Bad Ischl eingeliefert worden. Dort wurde sofort die Schwere seiner Krankheit diagnostiziert und der Bub auf die Intensivstation des LKH Vöcklabruck überstellt. In einem Grazer Speziallabor wird derzeit untersucht, an welchem Bakterienstamm der Bub erkrankte und welche zum Tod der 16- Jährigen geführt hatten.

Unsichtbare Gefahr

Unsichtbare Bakterien schleppt derzeit jeder dritte von uns mit sich herum, vor allem Jugendliche: Menigokokken. Sie werden vom Körper meist nach drei bis vier Wochen vernichtet - aber wenn sie in den Blutbahn oder ins Gehirn gelangen, können sie uns sehr rasch töten. Ob impfen sinnvoll ist, ist auch unter Medizinern umstritten. Wenn die Diagnose feststeht ist es meistens schon zu spät, vor allem wenn es sich um den sogenannten C- Stamm handelt, so Mediziner. Im Vorjahr gab es sechs Erkrankungen, alle überlebten, 2006 waren es bei uns elf Fälle und zwei Tote, 2005 gab es zwölf Meningitis- Erkrankungen und ein Todesopfer. Heuer sind es 14 Erkrankungen und drei Todesopfer, das jüngste war ein erst zweieinhalbjähriges Mäderl. Elisabeth R. aus Schörfling durfte nur 16 Jahre alt werden. Sie starb an einer Meningitis.

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