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Foto: APA/foto-kerschi.at/Werner Kerschbaummayr / Video: krone.tv

Flugzeugabsturz - Ermittler vermuten Pilotenfehler

04.09.2010, 11:24
"Es war offensichtlich ein Pilotenfehler!" Davon sind die Ermittler des Landeskriminalamts nach dem Flugdrama von Donnerstag in Hirschbach im Bezirk Freistadt überzeugt. Ein Fluglehrer (67) aus Leonding war mit einem Tiroler Schüler (20) bei einem Prüfungsflug abgestürzt. Das Flugzeug prallte direkt neben einem Gasthaus gegen ein Böschung. Die 300.000-Euro-Maschine ging sofort in Flammen auf, der Fluglehrer und sein Schüler verbrannten - wie berichtet - hilflos im Wrack.

Auf "Facebook" gaben viele geschockte Freunde und Bekannte des 67- Jährigen aus Leonding ihrer Trauer Ausdruck. Ein Zitat: "Ich durfte viele Stunden neben ihm sitzen und sehr viel lernen, meine Privatpilotenlizenz und meine Fluglehrerlizenz gingen durch seine Hände. Ich bin sehr, sehr traurig." Wolf Ruzicka vom Welser Fliegerclub "Weiße Möwe" schrieb: "Ich bin fassungslos, er war einer der schillerndsten Fliegerpersönlichkeiten in unserer Heimat. Er wird uns fehlen."

In Ampass (Tirol) wird um den 20- Jährigen getrauert. Er hatte gleich nach dem Bundesheer die 14- monatige, 68.000 Euro teure Ausbildung zum Linienflugpiloten bei der Luftfahrtschule AeronautX in Hörsching begonnen. Generalmanager Günter Bald: "Der verunglückte Schüler war fertig ausgebildet, absolvierte mit Wagener nur noch den Prüfungsflug für Berufspiloten."

Technischer Defekt ausgeschlossen

Das 1,2 Tonnen schwere Leichtflugzeug vom Typ Tecnam P2006T war erst ein Jahr alt. Auch deshalb schließen die Ermittler des Landeskriminalamts einen technischen Defekt eher aus, glauben, dass beim Üben eines "Touch an Go"- Landeanflugs mit Bodenberührung und sofortigem Gasgeben etwas schief ging. Alles deute auf menschliches Versagen hin.

Die Ersthelfer, eine 26- jährige Krankenschwester und ein 25- jähriger Feuerwehrmann, hatten keine Chance: Laut Obduktion starben die Piloten beim Aufprall und verbrannten dann. Ihre Leichen wurden mithilfe der Zahnarztbefunde identifiziert.

von Christoph Gantner, "OÖ Krone"

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