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22.08.2017 - 11:07
Foto: APA/Rubra

Erweitertes AEC steht vor Eröffnung

16.12.2008, 09:27
Noch wird gebohrt, gehämmert, verlegt und verkabelt. Die Bauarbeiten im neuen Ars Electronica Center, kurz AEC, in Linz-Urfahr sind schon in der Zielgeraden, denn das neue, wesentlich vergrößerte Haus an der Donau öffnet bereits am 2. Jänner seine Türen. Das Restaurant Cubus mit Dachgarten kocht am 5. Jänner das erste Mal auf. Die OÖ-Krone besuchte die Baustelle und schnupperte Höhenluft.

Als man den Spatenstich vor eineinhalb Jahren setzte, wusste man im Modell, wie das künftige AEC aussehen würde. Nun ist das leuchtende Ufo außen fertig, im Inneren wird noch eifrig gearbeitet. Doch das elektronische Herz des neuen "Museums der Zukunft" pocht schon: "Vor drei Wochen haben wir die Server übersiedelt", sagt Gerold Hofstadler, der technische Leiter des AEC. Rund 30 Server sind für den Office- Betrieb nötig, das bedeutet, stolze 60 Kilometer Netzwerkkabel, beeindruckende 140 Kilometer Stromkabel und 1.000 Netzwerkauslässe miteinander zu verbinden. Der neue Serverraum ist - im Gegensatz zu früheren - redundant klimatisiert und mit einem Dieselgenerator abgesichert: "Einen Stromausfall müssen wir nicht fürchten."

Berauschender Blick über Linz

Vom Serverraum bis zum Dachgarten mit seinem absolut berauschenden Blick über Linz und die Donau zählt man vier Geschoße. Hier richtet sich bereits der neue Gastro- Betrieb ein. Ab 5. Jänner ist dieser neue Hot Spot dann täglich von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr früh geöffnet.

Freude über bevorstehende Eröffnung wird überschattet

Das Linzer Ars Electronica Center, eigentlich das Museum das Zukunft, sieht derzeit ziemlich alt aus. Zumindest in puncto Organisation. Wie berichtet, laufen sieben Klagen von Mitarbeitern, die um Anstellungen geprellt worden sein sollen. Die befürchteten finanziellen Engpässe sieht Finanzstadtrat Johann Mayr aber nicht: "Wir haben die städtischen Zuschüsse bereits im Budget 2009 mehr als verdoppelt - auf 4,8 Millionen Euro". Dass man so das Auslangen finden sollte, meint auch Aufsichtsratsvorsitzender Erich Watzl (ÖVP), der noch vor Weihnachten eine grundlegende Vereinbarung für außergerichtliche Einigungen mit den Klägern anstrebt.

Beschäftigungsverhältnisse sollen geklärt werden

Noch in dieser Woche soll auch die Betriebsverordnung, mit der die Beschäftigungsverhältnisse geklärt werden sollen, fertig sein. "Da sind aber noch einige Punkte offen", meint Stadtrat Klaus Luger (SPÖ).     

Umbaukosten höher als erwartet

"Es kann keine Lösung sein, dass man alle freien Mitarbeiter anstellt, ergänzt Mayr", dem derzeit übrigens auch eine Steigerung der Umbaukosten droht: "Wir verhandeln mit der Strabag, die neue Forderungen stellt - aus unserer Sicht zu Unrecht. Nach derzeitigem Stand halten wir den Kostenrahmen von 30,6 Millionen Euro."

Neuer interimistischer kaufmännischer Direktor

Zudem soll in der Aufsichtsratssitzung Ende der Woche auch der neue interimistische kaufmännische Direktor beschlossen werden. Wer es sein wird? "Das kann ich nicht verraten", hüllt sich Watzl (noch) in Schweigen. Man munkelt, dass derzeit mit zwei Kandidaten ernsthaft verhandelt werde. "Noch vor Weihnachten dürfte auch die Ausschreibung draußen sein", so Watzl. Wobei Luger auch nicht ausschließen will, dass der interimistische Direktor länger bleibt. "Bis Februar könnten wir eine Lösung gefunden haben." Es soll ja noch im ersten Quartal ein Wirtschaftsplan erstellt werden - damit zumindest im und nach dem Kulturjahr das AEC funktioniert ...

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