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22.08.2017 - 00:00
Foto: Peter Tomschi

Erster Höhepunkt der aktuellen Grippewelle

11.02.2011, 01:00
Die Noroviren machen vielen Landsleuten, auch in Krankenhäusern in Linz und Freistadt, zu schaffen. Weit höher ist aber die Zahlen jener, die mit einer Erkältung das Bett hüten müssen und im Krankenstand sind. Der bisherige Höchstwert dieses Winters ist erreicht, kann aber noch steigen.

Grippe ist nicht gleich grippaler Infekt, das ist bei den aktuellen Zahlen ein wichtiger Unterschied. Wenn auch nicht so unangenehm wie echte Grippe, setzen auch viele Erkältungen die Oberösterreicher derzeit außer Gefecht: 4.247 Berufstätige leiden derzeit daran. Das macht etwa 20 Prozent der gesamten Krankenstände im Land.

Letzte Woche waren es noch 3.486 Erkältete, vorletze Woche waren es nur etwa 2.500. Die Kurve steigt also relativ steil nach oben. Wie lange noch, steht in den Sternen. Auch bei der echten Grippe gibt es einige Fälle, auch sie sind im Steigen, aber, so OÖGKK- Sprecher Harald Schmadlbauer zur "OÖ- Krone": "Es gibt keinen Grund zur Sorge, das sind alles hohe, aber noch normale Werte."

Rekordjahr 2005

Im Jahr 2005 wäre es richtig schlimm gewesen, als in einer Woche etwa 10.000 erkältete Oberösterreicher das Bett hüten mussten. Da gibt es also noch etwas Platz nach oben. Dennoch spürt man den Anstieg auch schon an den Schulen, wie Direktorin Waltraud Kaltenhuber von der Karlhof- Volksschule in Linz berichtet: "In jeder Klasse fehlen um die fünf Kinder . Und jetzt geht es bei uns Lehrern los, da hat es schon zwei erwischt und am Donnerstag habe ich eine Kollegin mit Fieber nach Hause geschickt."

Grippale Infekte werden sowohl durch Tröpfchen- als auch durch Schmierinfektion übertragen. Deshalb rät Landessanitätsdirektor Stefan Meusburger: "Nicht nur viel Händewaschen, auch niemanden anniesen oder anhusten."

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