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22.09.2017 - 11:29
Im neuen Stadtteil Ebelsberg werden fünf Quartiere mit insgesamt 3000 Wohnungen errichtet.
Foto: Planungsteam Masterplan Ebelsberg

Die S- Bahn hat nach Ebelsberg Verspätung

03.06.2017, 05:00

Das neue Viertel in Ebelsberg, der "Garten Ebel" - wir berichteten -, wird bis zu 3500 Autos mehr anlocken. Ein Konzept für den verkehrsgeplagten Linzer Süden ist daher Pflicht! Die größte Rolle werden Verkehrsstadtrat Markus Hein zufolge die Öffis spielen. Allerdings kommt die S- Bahn schon jetzt zu spät

Der rund 3000 Wohnungen umfassende "Garten Ebel" soll weitgehend autofrei sein. Dafür sind im Viertel zwei "Grüne Achsen" für Fußgänger und Radfahrer geplant. Auch zu Alt- Ebelsberg könnte an der Traun mittels Abstiegshilfe an der Hangkante eine Radverbindung geschaffen werden.
Obwohl am alten Kasernenareal viele Arbeitsplätze entstehen, wird der Verkehr ins Linzer Zentrum weiter zunehmen. Für eine zweite Röhre beim Mona- Lisa- Tunnel ist aber kein Platz - daher sucht Hein Alternativen: "Derzeit wird geprüft, wo ein Bypass, also eine Brücke über die Traun für alle Mobilitätsformen, verlaufen könnte. Es gibt einen Übergang beim Jauckerbach, der Bereich wäre denkbar." Ob eine neue Trasse möglich ist, soll im Herbst feststehen. Nördlich der Traun seien die Anschlussmöglichkeiten jedenfalls gut, in der Lunzerstraße könnten sich sogar Besserungen ergeben. Jedoch wird das Vorhaben aufwändig: "Aber noch ist Zeit, der ,Garten Ebel‘ wird sicher über zehn Jahre wachsen."

Elf Millionen Euro für Straßenbahn

Eine viel wichtigere Rolle wird in Ebelsberg, wie auch Stadtchef Klaus Luger betont, die Schiene spielen. So soll etwa die Straßenbahn verlegt werden und durch das neue Viertel führen - was 11 Millionen € kosten, aber viele Vorteile bringen soll. Ein Muss ist laut Luger ein schneller vierspuriger Ausbau der Westbahn: Von den Bahnhöfen Ebelsberg und Pichling braucht man nur wenige Minuten in die Linzer Innenstadt. "Das Projekt können wir aber nicht steuern - und scheinbar wollen die ÖBB nicht vor 2024, viel zu spät, beginnen", fürchtet Hein.

Lisa Prearo, Kronen Zeitung

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