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26.09.2017 - 13:49
FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner im OÖ. Landtag.
Foto: Harald Dostal

"Die Bundes- ÖVP ist allmählich im Eck!"

13.12.2016, 05:30

Oberösterreichs FPÖ- Chef Manfred Haimbuchner misst Reinhold Mitterlehner als ÖVP- Bundesobmann zwar wenig Bedeutung bei, trotzdem zeigt sich der Vize von HC Strache irritiert von dessen Appell, die ÖVP müsse sich stärker von der FPÖ abgrenzen. Haimbuchner sieht die Bundes- ÖVP zunehmend "im Eck".

"Krone": Mitterlehner als ÖVP- Chef scheint Ihnen ziemlich egal zu sein. Trotzdem: Sie sind ja in Oberösterreich in einer Regierungspartnerschaft mit der ÖVP.
Manfred Haimbuchner: Die ÖVP in Oberösterreich hat, glaube ich, eine ganz gute Zusammenarbeit mit der FPÖ - und auch mit mir. Daher weiß ich nicht, ob das von Reinhold Mitterlehner so g’scheit ist.

"Krone": Sie meinen, er sägt  eher an seinem eigenen Sitz als Parteiobmann, wenn er durch seinen Abgrenzungsappell gegen die Freiheitlichen für Unfrieden sorgt?
Haimbuchner: Also, auch die Wahlempfehlungsgeschichte Mitterlehners für Van der Bellen liegt doch auch einigen Funktionären bei uns im Magen. Und ich habe in  den letzten Tagen auch irrsinnig viele Zuschriften bekommen von ÖVP- Wählern, die mir sagen, für sie ist die ÖVP unter Mitterlehner untragbar geworden. Andererseits, wenn sich die ÖVP stärker von der FPÖ abgrenzt, so ist das ein Kurs noch weiter nach links und dann bleibt noch mehr Raum für die Freiheitliche Partei.

"Krone": Aber dann driftet  ein möglicher Koalitionspartner für die FPÖ im Bund weg.
Haimbuchner: Da mache ich mir wirklich schön langsam Gedanken, was geht sich noch aus? Die SPÖ kann mit der ÖVP nicht mehr, oder auch umgekehrt, auch menschlich nicht. Die ÖVP will aber auch mit der FPÖ offensichtlich nicht mehr. Also bleibt nur Rot- Schwarz- Grün oder -Neos übrig. Eine Afghanistan- Koalition (von den Farben der Flagge her).

"Krone": Und Rot- Blau? Die SPÖ mit Kanzler Kern sucht ja eh gerade die Nähe der FPÖ Das wäre mal was Anderes.
Haimbuchner: Ich begrüße es, wenn man auf Augenhöhe miteinander spricht. Es ist sicherlich gut für die FPÖ, mehrere Alternativen zu haben, und für die SPÖ ist es sicher taktisch auch nicht schlecht. Schön langsam ist die ÖVP ein  bisschen in der Ecke, aber ich weiß nicht, ob die ÖVP das versteht.

Redakteur
Werner Pöchinger
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