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24.08.2017 - 05:01
Foto: Martin Parzer

Der LASK gibt sich nicht einfach geschlagen

21.11.2008, 12:56
7 Niederlagen in Folge, 1:22 Tore und 593 Minuten ohne Treffer - der Linzer ASK taumelt ausgerechnet in der Saison des 100-Jahr-Jubiläums schwer angeschlagen durch die Fußball-tipp3-Bundesliga. Noch dazu blickt Trainer Klaus Lindenberger vor dem Heimspiel der 19. Runde am Samstag daheim gegen Austria Kärnten auf eine ellenlange Ausfallliste, doch der 51-Jährige gibt sich kämpferisch: "Wir haben in der Mannschaft Potenzial und Qualität genug, um diese Situation zu meistern. Jetzt können eben andere Spieler zeigen, was sie können."

Fast demonstrativ stellte Lindenberger klar, dass ab sofort in Linz keinerlei Ausreden mehr gelten. So ließ der langjährige ÖFB- Teamtormann in der vergangenen Woche sportmedizinische Tests an seinen Kickern durchführen. "Die Werte sind nicht Weltklasse, aber okay. Diese Ausrede der körperlichen Defizite gibt es nicht", meinte Lindenberger, der seit seinem Amtsantritt am 27. Oktober gebetsmühlenartig über körperliche Rückstände in seiner Truppe gesprochen hatte.

Nur ein Mal in Führung gehen...

Lindenberger hat ein weiteres einfach klingendes Rezept parat, um die bemerkenswerte Talfahrt seiner Truppe zu bremsen. "Der Knoten ist mittlerweile unglaublich verwirrt, muss aber endlich platzen. Wir brauchen dafür einfach einmal ein Erfolgserlebnis, müssen einmal in Führung gehen. Dafür müssen wir alles tun und aggressiv ins Spiel gehen." Lindenberger appellierte an die Fans, weiter hinter dem Team zu stehen. "Wir werden gegen Kärnten mit sehr, sehr vielen jungen Spielern antreten, das muss man auch sehen. Aber ich bin mir sicher, dass die Fans die Mannschaft weiter voll unterstützen."

Der LASK, der am Donnerstag das Jubiläum mit einem Gala- Abend gefeiert hatte, muss gegen Kärnten aus diversen Gründen auf Mayrleb, Pichler, Saurer (alle gesperrt), Wendel, Panis, Weissenberger (alle verletzt) und Baur (Sonderurlaub) verzichten, zudem sind laut Lindenberger auch noch Cavlina, Klein und Wisio angeschlagen. Zumindest die Statistik spricht aber für die Linzer, denn der LASK hat im Oberhaus daheim gegen einen Klagenfurter Club in 15 Spielen noch nie verloren (11 Siege, 4 Unentschieden).

Schinkels stapelt tief

Kärnten- Trainer Frenkie Schinkels - nur eine Niederlage in den jüngsten sechs Spielen - will den LASK keinesfalls zum Außenseiter machen. "Angeschlagene Gegner sind besonders gefährlich, dieser alte Spruch stimmt. Der LASK hat sehr gute Einzelspieler und befindet sich gerade auf der Suche, eine richtige Mannschaft zu werden." Kärnten kommt mit einem alten Bekannten nach Linz, Adi wurde ja vom LASK nicht mehr gebraucht und schießt nun für die Klagenfurter einen Treffer nach dem anderen. "Adi ist sicher gewillt, auch gegen den LASK gut zu spielen", erklärte Schinkels über seinen Top- Torschützen (acht Tore).

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