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25.09.2017 - 17:56
Foto: APA/STRINGER

Das waren die Überfälle der Linzer Serienräuber

09.01.2010, 01:00
Der Jüngere der beiden mutmaßlichen Linzer Serienräuber (24) soll 12 Post- und Banküberfälle verübt haben, sein großer Bruder (26) immerhin neun. Zudem soll der Ältere verbotene Dopingmittel verkauft haben. Sein Pech: Als ein Stammkunde verhaftet wurde, flog auch die brutale Raubserie auf, die mit einer wilden Schießerei endete.

Trotz Nachrichtensperre enthüllt jetzt die "Krone" den ganzen Krimi, der am 16. Dezember '05 im Postamt der Paschinger PlusCity begonnen haben dürfte: Dort raubte angeblich der ältere Pistolero 10.300 Euro. Und machte ein halbes Jahr später in der Sparkasse im Linzer Keferfeld die doppelte Beute.

Am 21. November '06 soll dann der kleine Bruder im Linzer Postamt Stadlerstraße zugeschlagen haben, das ein Jahr später noch einmal überfallen wurde.

Raubserie ging weiter

Zwei Wochen später war die Raika Allhaming dran, wo 100.000 Euro eingesackt wurden. Und einen Monat darauf die Raika Erlauf (NÖ), wofür laut Ermittlern ebenfalls die beiden Brüdern in Frage kommen, obwohl es keine Beweise gibt und die Unschuldsvermutung gilt.

Zwei Wochen später drohte einer der Maskenmänner einem Sparkassenbeamten im Linzer Keferfeld sogar, ihm das Hirn wegzublasen.

Skrupelloses Vorgehen

Ähnlich brutal ging's im Advent '08 bei Überfällen in Allhaming, Oberwang, Blindenmarkt (NÖ), Nestelbach (Stmk.), Sebersdorf (Stmk.) und Leonding zu, wo einem Raika- Lehrmädchen als Geisel eine Pistole an den Kopf gesetzt wurde: "Geld her, sonst erschieß ich sie!"

Gut, dass bald danach ein Mitwisser das Brüderpaar samt Sündenkonto verpfiff: Offenbar hat sich ein inzwischen verurteilter Linzer Anabolika- Händler (42) als Dank für sein "all umfassendes Geständnis" ein mildere Strafe erwartet.

Doch seine Aussagen waren nicht zu beweisen, so dass Kripo und Cobra die Verdächtigen wochenlang beschattete und belauschte, bis nach dem letzten Coup vom 4. Dezember '09 in Blindenmarkt (NÖ) die Handschellen klickten.

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