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23.09.2017 - 05:44
Foto: APA/Heinz Peter Ziegler

Chemie- Beschäftigte fordern mehr Geld

22.04.2009, 12:54
Beschäftigte aus der Chemieindustrie aus ganz Österreich sind am Mittwoch vor dem Chemiepark in Linz für mehr Geld aufmarschiert. Die Organisatoren, die Gewerkschaften der Chemiearbeiter (CdC) und der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), schätzten die Zahl der Teilnehmer auf rund 1.000.

In der Chemieindustrie mit ihren rund 42.000 Beschäftigten hat es bereits drei ergebnislose Verhandlungsrunden gegeben. Die Arbeitgeber hätten laut Gewerkschaft zuletzt für Einkommen bis 2.050 Euro eine Erhöhung von 2 Prozent, über 2.050 Euro 1,5 Prozent geboten. Die Arbeitnehmerseite verlangt die Abgeltung der durchschnittlichen Inflationsrate der vergangenen 12 Monate - die sie mit rund 2,7 Prozent beziffert - plus eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg des Jahres 2008.

Die Gewerkschaften wollen keine konkreten Prozentzahlen nennen, aber: Das Ziel liege um die drei Prozent, erklärte der stellvertretende Regionalgeschäftsführer der GPA- djp Harald Voglsam.

Aus Nah und Fern zu Kundgebung angereist

Zu der Kundgebung der Gewerkschaften in Linz kamen im Rahmen von Betriebsversammlungen Mitarbeiter der Betriebe im Chemiepark, unter anderem Agrolinz, Borealis, DSM, Nycomed und Chemserv. Im Rahmen der Betriebsräte- Konferenz sind Arbeitnehmervertreter aus Oberösterreich, beispielsweise aus Lenzing - dessen Vorstandschef Peter Untersperger ist Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite - und weiteren Bundesländern angereist. Sie unterstützten die Forderungen ihrer Arbeitnehmervertreter mit lautstarker Zustimmung und Transparenten unter anderem mit den Aufschriften "Lohn- und Gehaltsverzicht mit uns NICHT" und "Uns reicht es".

Nächste Verhandlungsrunde kommenden Montag

Die nächste Verhandlungsrunde ist für kommenden Montag geplant. Sollte sie zu keinem Ergebnis führen, seien nicht näher bezeichnete "Aktionen" geplant, stellte die Gewerkschaft in Aussicht.

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