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25.09.2017 - 03:17
Adis kann nach dem Unfall wieder lachen: â01EDas mache ich nie mehrâ01C, verspricht er.
Foto: Harald Dostal

Bub nach Sturz von Balkon wieder wohlauf!

26.01.2017, 06:00

Der fünfjährige Adis sitzt mit einem Pflaster am Kinn im Wohnzimmer seines Elternhauses in Traun. "Mama, so etwas mache ich nicht mehr", verspricht der Kleine. Seiner hochschwangeren Mutter schießen bei der Erinnerung an den 4,5- Meter- Sturz vom Balkon am Samstag Tränen in die Augen, sie drückt ihren kleinen Lauser.

"Ich bin noch immer ganz fertig - wir wissen nicht, warum er das gemacht hat", sagt Amela I. Die 26- Jährige hatte sich mit Adis und seinem zweijährigen Bruder Aidin allein im Haus aufgehalten. Die Frau ist im 9. Monat schwanger, der Geburtstermin war für Montag terminisiert. "Ich wusste, dass jederzeit Wehen einsetzen könnten." Amela I. musste nur kurz die Toilette aufsuchen. "Ich war nicht einmal drei Minuten weg." Als sie zurückkam, sah sie die Balkontür offenstehen. "Mich hat fast der Schlag getroffen, ich bin hinaus und hab’ den Adis unten schreien gehört", sagt sie. Der Bub war über die Brüstung viereinhalb Meter auf das Steinpflaster darunter gestürzt.

Bub lief im Schock rund ums Haus

Der Kleine hatte unfassbares Glück. Außer einer kleinen Rissquetschwunde am Kinn und einer Prellung am Arm war ihm nichts passiert. Im Schock dürfte er nach dem Aufprall rund ums Haus gelaufen sein. "Auch dort waren überall Blutspuren von ihm", so die Mama.
Die Mutter drückte dem Sohn ein in kaltes, Wasser getränktes Handtuch auf die Wunde, während sie auf die Rettungskräfte wartete, die drei Minuten später eintrafen. "Ich war total aufgelöst und hab’ befürchtet, der Adis verblutet." Der Bub wurde in den MedCampus III. nach Linz gebracht, wo Ärzte die Wunde nähten und ihn durchcheckten. "Sie konnten kaum glauben, dass ihm sonst nichts fehlt. Bis Montag hat man ihn sicherheitshalber dort behalten - sein Vater ist die ganze Zeit bei ihm geblieben", sagt Mutter Amela.  Dass das Unglück derart glimpflich endete, erscheint ihr wie ein Wunder: "Ich bin Gott unendlich dankbar."

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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