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17.08.2017 - 06:57
Foto: Christof Birbaumer

Bub auf ÖBB- Irrfahrt löst riesige Suchaktion aus

19.05.2010, 01:00
Sieben Stunden lang hat eine Familie in Linz um ihren verschollenen 14-jährigen Sohn gezittert. Mithilfe der Polizei stellte sich schließlich heraus, dass der Schüler mit dem Zug statt zum Vater nach Frankenmarkt irrtümlich nach Frankfurt am Main gereist war. Ihm war am ÖBB-Schalter in Linz ein falsches Ticket ausgestellt worden. Die Bundesbahn-Irrfahrt löste eine riesige Suchaktion aus.

Mit einem Ausdruck des Fahrplanes von der Internet- Seite der ÖBB in der Hand wollte der 14- Jährige am Linzer Hauptbahnhof ein Zug- Ticket um 7,90 Euro zum 82 Kilometer entfernten Bahnhof Frankenmarkt lösen – Abfahrt 16.01 Uhr, Ankunft 17.33 Uhr. "Doch die Verkäuferin am Schalter sagte ihm, dass dieser Zug nicht fährt, dass sie ihm einen anderen suche – und schickte ihn um 51,20 Euro mit dem ICE um 16.16 Uhr nach Frankfurt", berichtet die Mutter.

Das wusste sie aber noch nicht, als ihr Ex- Gatte anrief, weil der Bub nicht angekommen war. Dabei hatte der Vater mit dem Buben noch telefoniert, ihm gesagt, dass er am Bahnhof auf ihn wartet – da passierte der Schüler gerade Wels.

"Ihr Sohn ist bei uns"

"Weil er auf seinem Wertkarten- Handy nicht erreichbar war, haben wir die Bahnhöfe zwischen Linz und Salzburg abgesucht. Die Polizei hat unseren Sohn dann auf allen Bahnhöfen Österreichs, die Lautsprecheranlagen haben, ausrufen lassen – keine Spur", so die Mutter.

Um 0.30 Uhr rief dann die Bahnhofspolizei vom 550 Kilometer entfernten Frankfurt am Main an: "Ihr Sohn ist bei uns!" Der 14- Jährige wurde in der Früh in den Zug nach Passau gesetzt und dort von seinen Eltern abgeholt. Bei den ÖBB in Linz ist man sich allerdings keiner Schuld bewusst: "Die Verkäuferin hat ihm eh gesagt, wohin die Fahrt geht", erzählt die Mutter.

von Johann Haginger (OÖ Krone) und ooe.krone.at

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