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23.08.2017 - 03:31
Das im Linzer Volksgarten nieder gestochene Opfer der Ausländerfehde wurde vom Notarzt versorgt.
Foto: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR

Blutige Rache nach Streit um eine Frau

26.07.2017, 06:01

Zwei Verletzte hatte der Streit um eine Frau in der Nacht zum Sonntag zwischen Russen und Syrern vor einem Lokal in der Linzer Holzstraße gefordert. Doch damit war die Auseinandersetzung nicht beendet, sie ging mit einem Asylantenkrieg Montagnacht im Bahnhof und dem Volksgarten weiter, da gab es zwei Verletzte. Ein Polizei- Großaufgebot beendete die Massenrauferei.

Sie hatten "die falsche Frau angequatscht", dafür wurden zwei Russen Sonntagfrüh in der Holzstraße von etwa 30 Männern arabischer Herkunft attackiert und mit Messerstichen verletzt. Ehe Polizeistreifen eintrafen, waren die Angreifer verschwunden.

Doch die Angelegenheit war bei weitem noch nicht beendet: Montagabend rächten sich sechs bis acht Tschetschenen beim Hauptbahnhof mit Basballschlägern an einem 18- jährigen Syrer, verletzten ihn am Auge. Wenig später wurde ein 26- jähriger Russe gestellt, der einen Baseballschläger mit sich führte. Er gestand, dass der Rachefeldzug mit der Auseinandersetzung vom Sonntag zusammen hängt. Er wurde mit einem Waffenverbot belegt.

Zweieinhalb Stunden später ging die Asylantenfehde um 23.15 Uhr im Volksgarten in die dritte Runde: Diesmal war ein Iraker das Opfer, der 18- Jährige wurde durch drei Messerstiche in Schulter und Hüfte schwer verletzt, musste vom Notarzt versorgt und ins Spital eingeliefert werden. Da Zeugen angaben, einer der Angreifer hätte eine Schusswaffe, startete die Polizei eine Großoffensive, beorderte auch Einheiten aus dem Bezirk Linz- Land zum Volksgarten. Die Fahndung nach den Tätern blieb erfolglos, es wurde auch bei keinem der überprüften Beteiligten eine Schusswaffe gefunden. Dafür Dienstagnachmittag im Volksgarten ein blutverschmiertes Messer.

Der Linzer VP- Klubobmann Martin Hajart hatte den Beginn der Auseinanderetzung als Anrainer miterlebt: "Ein mulmiges Gefühl!" Bürgermeister Klaus Luger fordert im Kampf gegen solche Asylantenkriege mehr Polizei: "71 Planposten sind derzeit nicht besetzt. Mit mehr Beamten auf der Straße könnten solche Fehden schon im Keim erstickt wrden!"

Johann Haginger, Kronen- Zeitung

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