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22.09.2017 - 19:20
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER

"Big Brother" in Bus in Vöcklabruck - bald auch in Linz?

21.01.2010, 11:59
Während in Linz Übergriffe in Bim und Bus für Aufregung und Debatten gesorgt haben, hat man in Vöcklabruck schon neue Wege beschritten. "Seit wir die Kameras im Nachtschwärmer-Bus haben, hat es keine Übergriffe mehr gegeben", ist Hermann Haas von Stern & Hafferl von "Big Brother" auf der Linie Vöcklabruck - Attnang-Puchheim - Schwanenstadt überzeugt. In Linz wird noch diskutiert, ein Antrag bei der Datenschutzkommission ist in Arbeit.

Anfangs hatten Chauffeure gegen Kameras im Nachtschwärmer- Bus mehr Bedenken als die Gäste. Da die Lenker nicht im Bild sind, haben sich die Vorbehalte in Luft aufgelöst. Bisher gab es nur positive Erfahrungen.

"Im Bus ist ersichtlich, dass man gefilmt wird. Und da die Daten zigfach gesichert sind, gibt's keine Angst, dass die Aufzeichnungen irgendwo im Internet auftauchen. Selbst wenn jemand die Festplatten stehlen würde, kann er nichts damit anfangen", sagt Hermann Haas.

Wenige Taxis gesichert

Ähnlich gute Erfahrungen haben Taxler, die eine Videokamera einbauen ließen. Es waren zwar nur 16 der mehr als 1.000 oberösterreichischen Profi- Chauffeure – "doch bis jetzt hat sich kein Gast darüber beschwert oder einen anderen Wagen verlangt. Im Gegenteil", so Robert Riedl, Geschäftsführer der Taxi- Innung bei der Wirtschaftskammer OÖ.

Debatten in der Landeshauptstadt

In Linz gehen die Wogen nach dem brutalen Angriff von jungen Ausländern auf einen 14- Jährigen in einem Bus weiter hoch. Der Vater setzte 3.000 Euro Belohnung aus, doch mangels Video- Beweisen wird das Überführen der Täter schwierig.

Inzwischen wartet man bei der Linz AG, ob die Aufnahmen der Kameras in der "Mini- U-Bahn" gespeichert werden dürfen. "Lautet hier die Antwort 'Nein', brauchen wir an Bus und Bim gar nicht denken", erklärt Albert Waldhör von der Linz AG.

Aus Taxis mit Videoüberwachung gibt's einstweilen nur positive Meldungen: keine Überfälle, Fuhrlohnprellungen oder Vandalismus mehr.

von Markus Schütz, "OÖ- Krone"

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