Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
20.08.2017 - 23:44
Foto: APA/HANS KLAUS TECHT

"Auto- Gewinner" in OÖ um Tausende Euro geprellt

02.08.2011, 14:32
Ein Oberösterreicher ist mit der Ankündigung, er habe ein Auto gewonnen, um 7.000 Euro angeblicher Abwicklungs-Spesen geprellt worden. Er überwies das Geld nach telefonischer Aufforderung in die Türkei. Seinen Gewinn bekam der Mann nie zu Gesicht. In Linz war das bereits der dritte derartige Fall, der seit Anfang Juli zur Anzeige kam, im Innviertel gab es einen weiteren.

Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei allen vier Betrugsfällen um dieselben Täter handelt, da die Vorgehensweise sehr ähnlich sei.

Mehrere Opfer in Oberösterreich

Bereits Anfang Juli wurde der 71- jährige Mann aus Linz telefonisch von seinem angeblichen Treffer bei einem Gewinnspiel in der Türkei informiert. Er solle sich mit einem Notar in Berlin in Verbindung setzen. Unter dessen Handynummer erfuhr der Pensionist, er erhalte einen Wagen im Wert von 50.000 Euro oder das Geld in bar, müsse aber vorher 7.000 Euro zur Abwicklung in die Türkei überweisen, was der Mann dann auch tat. Als die Tochter des vermeintlichen Gewinners von der Sache erfuhr, erstattete sie Anzeige.

Ähnlich erging es auch zwei anderen Linzern: Ihnen wurde je ein Auto im Wert von 48.000 Euro versprochen. Die beiden Opfer überwiesen insgesamt 5.000 Euro für "Formalitäten" und angebliche Transportkosten, um den Pkw von der Türkei nach Österreich liefern zu lassen. Ihren Hauptgewinn haben sie jedoch ebenfalls nie gesehen.

68- Jährige tappt ebenfalls in Gewinnspiel- Falle

Schließlich tappte auch eine 68- jährige Frau aus dem Bezirk Schärding in die Gewinnspiel- Falle. Ihr wurde telefonisch ein Pkw im Wert von 45.000 Euro oder das Geld in bar versprochen. Um Steuern zu sparen, werde der Betrag über die Türkei transferiert, dafür müsse sie aber Vorauszahlungen und Bearbeitungsgebühren überweisen. In mehreren Etappen lockten die Betrüger der Pensionistin innerhalb von zwei Wochen über 5.000 Euro heraus. Schließlich erfuhr der Sohn der Frau von der Sache und riet seiner Mutter zu einer Anzeige.

02.08.2011, 14:32
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum