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18.08.2017 - 20:19
Foto: Chris Koller

Arbeiter nach 110.000- Volt- Stromstoß daheim

23.04.2008, 01:00
Ärzte und Arbeitskollegen sind gleichzeitig verblüfft und wahnsinnig erleichtert: Der Ottensheimer Andreas F. (32) hatte bei Arbeiten im Umspannwerk Wartberg/A. einen 110.000 Volt starken Stromschlag erlitten. Zum Vergleich: Bei Hinrichtungen am elektrischen Stuhl werden 2000 Volt verwendet. Doch der Mann ist hart im Nehmen: Er hat das Spital verlassen.

„Ich kann ihm nur gratulieren, es ist eigentlich ein Wunder, dass er lebt“, ist Herbert Haller, Oberarzt im UKH Linz, verblüfft. Und der hat schon einige schwere Stromunfälle gesehen. Andreas F. (32) kam mit Verbrennungen zweiten und dritten Grades an Fingern und Oberschenkeln davon, auch befürchtete Herzrhythmusstörungen sind nicht eingetreten. Deshalb durfte er das Spital schon am Tag nach dem 110.000 Volt starken Stromschlag (elektrischer Stuhl: 2000 Volt!) wieder verlassen: „Schon gleich nach dem Unfall sagte er zu Kollegen, die ihn besuchten, dass er bald wieder nach Hause geht. Er nahm das sehr locker“, berichtet Karl Derler, Geschäftsführer der Linzer Stromnetz- GmbH.

Obwohl der Unfall alles andere als eine lockere Sache war: Der Ottensheimer wollte Drähte umhängen, diese hätten stromlos sein sollen. Warum der Bereich trotzdem Strom führte, wird nun genau untersucht, denn der Arbeiter hätte auch tot sein können: „Gott sei Dank war noch eine Leiter zwischen ihm und dem Stromkreis, das schwächte den elektrischen Schlag wahrscheinlich ab“, so Derler.

 

Foto: Chris Koller

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