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26.09.2017 - 15:54
Foto: APA/ROLAND SCHLAGER

Alkolenker muss nach tödlichem Crash ins Gefängnis

10.02.2011, 11:56
Ein 31-jähriger Mann ist am Donnerstag im Landesgericht Wels wegen fahrlässiger Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen zu acht Monaten Freiheitsstrafe, davon zwei unbedingt, verurteilt worden. Der Angeklagte hatte sich im August 2010 mit 1,68 Promille im Blut und übermüdet ans Steuer seines Wagens gesetzt. Bei seiner Fahrt krachte er gegen das Auto eines 18-Jährigen, der bei dem Unfall ums Leben kam. Das Urteil ist rechtskräftig.

Er war im August auf einer Zechtour in Freistadt und wollte auch bei einer Bekannten übernachten. Die beiden saßen schon im Taxi, als die Frau ausstieg, weil sie etwas in dem Lokal vergessen hatte. Da überlegte der Angeklagte es sich anders und beschloss, selbst nach Hause zu fahren.

Er fuhr gegen 6 Uhr in Sattledt (Bezirk Wels Land) von der Autobahn ab. Dann dürfte er am Steuer eingeschlafen sein und krachte in einen entgegenkommenden Pkw. Das von einem 18- Jährigen aus dem gleichen Bezirk gelenkte Fahrzeug wurde gegen einen Baum geschleudert und stürzte über eine Böschung. Der Fahrer war sofort tot.

"I bin schuld"

Der Angeklagte sagte aus, er könne sich an nichts mehr erinnern, nachdem er die Autobahn verlassen habe. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass der 31- Jährige 30 bis 50 Meter im Zickzack und dann im rechten Winkel in das andere Auto gekracht sei. Er sei zu dem Unfalllenker geeilt, der meinte, dass ihm nix passiert sei. Daraufhin stellte der Zeuge fest, dass der Fahrer des anderen Wagens tot ist. Als er das dem 31- Jährigen mitteilte, habe dieser gesagt: "I bin schuld, i bin bsoffn gefahren."

Der Angeklagte hatte sich bei dem Unfall das Brustbein gebrochen. Die eigene schwere Verletzung, sein Geständnis und eine Schadensgutmachung wertete das Gericht als mildernd: Der Mann hatte sich bei den Eltern des Opfers in einem Brief entschuldigt.

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