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17.08.2017 - 12:02
Die Polizei will nach der Attacke am Bahnhof Präsenz zeigen.
Foto: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR

Aktion scharf nach Attacke am Bahnhof

09.02.2017, 23:50

Aktion scharf heißt es bei der Polizei nach dem Großalarm am Linzer Hauptbahnhof. Wie berichtet, war Pfefferspray im dortigen McDonald’s versprüht und ein "herrenloser" Rucksack gefunden worden. Der Bahnhof wurde evakuiert, fünf von acht Verletzten mussten ins Spital gebracht werden. Nun wurde die Polizeipräsenz verstärkt, die Pfefferspray- Attentäter werden fieberhaft gesucht.

Drei junge Männer sollen laut den aktuellsten Ermittlungsergebnissen aus der Herrentoilette des McDonald’s am Linzer Bahnhof gekommen sein  kurz darauf verteilte sich der vermutlich von diesen Verdächtigen in der Toilette versprühte Pefferspray über die Lüftung im ganzen Restaurant. Es gab acht Verletzte, fünf davon mussten mit Reizungen der Schleimhäute ins Spital. Die Ermittler konzentrieren sich nun darauf, jene drei Männer ausfindig zu machen. Es wird vorrangig jene "Klientel" verhört, die regelmäßig am Bahnhof weilt und den Beamten bekannt ist. Man ist zuversichtlich, die Täter bald ausgeforscht zu haben. Der verdächtige Rucksack enthielt nichts gefährliches.
Kaum hatte sich die Lage am Mittwoch wieder beruhigt, gab es den nächsten Großeinsatz am Bahnhof: Eine Massenschlägerei zwischen Irakern und Afghanen  beim sogenannten "Kärntner Auge"! Polizisten mehrerer Streifen waren nötig, um die Asylwerber zu trennen. Zwei Afghanen (13 und 17) und drei Iraker (17, 18 und 23) wurden verletzt in zwei verschiedene Spitäler gebracht, um die Gefahr eines erneuten Angriffs zu verhindern. Warum es zur Rauferei kam, ist unklar.
Die Polizei hat jedenfalls auf die Vorfälle sofort reagiert, bestätigt Polizeisprecher David Furtner: Schon am Donnerstag zeigte sie massiv verstärkte Präsenz, uniformierte wie zivile Beamte patrouillierten am Bahnhofsgelände, auch Suchhunde wurden eingesetzt. Ganz im Sinne der ÖBB, die um die Sicherheit der Fahrgäste bemüht ist. Wie lange die Aktion scharf andauern wird, ist ungewiss.

Jasmin Gaderer/Kronen Zeitung

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