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25.09.2017 - 02:22
Andreas Berger (Rosenbauer), Michael Strugl, Clemens Zierler (Institut für Arbeitsforschung, v. l.).
Foto: Christoph Gantner

Ältere haben keine Angst vor Technik

23.11.2016, 22:19

Das Abschieben älterer Mitarbeitern aufs berufliche Abstellgleis werden sich die Unternehmen  nicht mehr leisten können - die Generation 50+ stellt bald   30 Prozent der Erwerbstätigen. Eine Studie im Auftrag von Wirtschaftslandesrat Michael Strugl zeigt, dass die Älteren auch die Angst vor neuer Technik abgelegt haben.

"Die westlichen Gesellschaften werden immer älter. Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels kann es sich der Wirtschaftsstandort Oberösterreich nicht leisten, auf das Potenzial der Generation 50+ zu verzichten", ist Wirtschaftslandesrat Michael Strugl überzeugt. Er ließ vom Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik (kurz IAA) "Altersabhängige Arbeitssituationen und -normen" erforschen.

33 alterskritische Faktoren

"Mit der TU Graz wurden 33 alterskritische Faktoren erarbeitet. Darauf aufbauend haben wir mehr als 5000 Normen hinsichtlich ihrer Altersgerechtigkeit analysiert", sagt IAA- Geschäftsführer Clemens Zierler: "77 Prozent der Normen weisen einen Verbesserungsbedarf auf, davon 30 Prozent sogar einen besonders dringenden Handlungsbedarf. Lediglich 23 Prozent  waren altersgerecht."

Ein Beispiel: Mit dem Älterwerden verschlechtert sich das Farbsehen, deshalb wäre es zum Beispiel sinnvoll, Ein- und Ausschaltknöpfe nicht mehr Grün und Rot, sondern Gelb und Blau zu machen. Gute Nachrichten hat Andreas Berger, Leiter Human Resources bei Rosenbauer International: "Bei unseren sehr gut ausgebildeten Facharbeitern ist keinerlei Scheu vor neuen Technologien festzustellen. Neue Maschinen und Systeme werden ohne erkennbaren Unterschied zu den jüngeren Kollegen angenommen."

23.11.2016, 22:19
AG/red
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