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20.08.2017 - 01:45

A1: Tankanhänger geht in Flammen auf - ein Toter

30.07.2013, 11:30
Zwei Verkehrsunfälle haben am Montagnachmittag auf der Westautobahn in Oberösterreich einen Toten und mehrere Verletzte gefordert. Nach einem Zusammenstoß zwischen den Anschlussstellen Schörfling und Regau kam es im Staubereich zu einem folgenschweren Auffahrunfall - ein Sattelzug sowie ein Tankanhänger mit Gefahrengut ging dabei in Flammen auf.

Zunächst war ein 40- Jähriger aus Bayern bei der Fahrt mit seinem Auto in Richtung Salzburg auf ein vor ihm fahrendes Sattelkraftfahrzeug aufgefahren. Dabei wurden seine 33- jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz schwer und ihr in einem Kindersitz auf der Rückbank gesicherter vierjähriger Sohn leicht verletzt. Sie wurden in das Landeskrankenhaus Vöcklabruck eingeliefert.

Laster ging bei Kollision in Flammen auf

Wegen des Unfalls bremste ein 57- Jähriger seinen mit über 22 Tonnen Gefahrengut beladenen Sattelzug stark ab. Bei der Fracht handelte sich um Maleinsäureanhydrit - ein ätzendes Zwischenprodukt für die Polyester- Herstellung. Ein nachkommender 36- jähriger Niederösterreicher aus Hollenstein an der Ybbs im Bezirk Amstetten, der auf seinem Sattelzug einen Kettenbagger transportierte, konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf. Sein Zugfahrzeug begann sofort zu brennen. Auch der Tankaufleger des Gefahrenguttransporters fing Feuer.

36- jähriger Lkw- Lenker bei Unfall getötet

Der 57- Jährige sprang aus dem Führerhaus und bekämpfte die Flammen mit zwei Feuerlöschern. Dem anderen Lkw- Lenker konnte er jedoch nicht mehr helfen. Die Leiche des 36- Jährigen konnte erst gegen 23 Uhr geborgen werden. Ob er sofort bei dem Anprall starb oder im Fahrzeug verbrannte, kann nicht mehr geklärt werden.

Mehrere Freiwillige Feuerwehren waren zur Brandbekämpfung und für die anschließenden Aufräumarbeiten im Einsatz. Erschwert wurden diese durch austretende giftige Dämpfe.

Die Autobahn musste komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde in Richtung Wien in Seewalchen auf Ausweichrouten abgeleitet, in Richtung Salzburg in Regau. Von der Salzburger Richtungsfahrbahn war auch Dienstagvormittag nur der Pannenstreifen befahrbar. Kilometerlange Staus waren die Folge.

Zerstörte Fahrbahn muss erneuert werden

Auch der Sachschaden ist enorm. Die Fahrbahndecke aus Beton wurde auf einer Fläche von rund 100 Quadratmetern schwer in Mitleidenschaft gezogen. "Derzeit wird der zerstörte Beton entfernt, danach werden wir mit einem schnell härtenden Spezialbeton die Fahrbahn erneuern. Bis Mittwoch früh sind wir sicher fertig", versprach Asfinag- Regionalleiter Alexander Högl.

30.07.2013, 11:30
AG/red
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